NebenwerteWelt

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00:00:01:

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zur Nebenwerte Welt im Gespräch.

00:00:10: Wer in diesen Tagen an Hotellerie denkt, denkt vielleicht zuerst an Urlaubsreisen oder vielleicht auch ein Preisvergleiche im Internet?

00:00:18: Aber es gibt einen Münchenunternehmen das sich im Premium- und Luxussignvent positioniert hat und ihr eine ganz eigene Geschichte schreibt die auch durchaus spannend ist.

00:00:28: Die Rede ist von der MHP Hotel AG notiert im M-Access der Börse München.

00:00:35: Das Unternehmen betreibt wirklich keine Budgetabsteigen, sondern in seinem Portfolio befinden sich Namen wie GB Marriott Conrad Hyatt Regency etc.

00:00:45: Und das vor allem im deutschsprachigen Raum.

00:00:48: Vor kurzem hatte MAP seinen testierten Jahresabschluss für das vergangene Geschäftsjahr

00:00:54: vorgelegt

00:00:56: und auch noch einige Informationen kundgetan fast mit der eigenen Marke Moons passieren soll.

00:01:03: Überall das spreche ich heute mit dem CEO des Unternehmens, Dr.

00:01:07: Jürg Fräse.

00:01:08: Herzlich willkommen!

00:01:10: Vielen Dank Herr Müller.

00:01:11: Ich freue mich auch sehr auf den Podcast mit Ihnen.

00:01:14: Herr Dr.

00:01:15: Fräsa viele unserer Hörer und Hörern werden vielleicht die MRP-Hotel noch nicht so ganz gut kennen.

00:01:20: Bevor wir auf die aktuellen Zahlen einsteigen, erklären Sie uns mal ganz kurz was MRP genau macht?

00:01:25: Sie sind ja jetzt kein Hotelbetreiber im klassischen Sinne.

00:01:28: wie muss ich mir also das Geschäftsmodell?

00:01:31: Wir sind ein sogenannte White Label Operator.

00:01:34: Als wir MRP gegründet haben frühzeitig erkannt, dass es eine gewisse Disco-Panz gab in die wir dann reingestoßen sind.

00:01:44: Wir haben auf der anderen Seite speziell im deutschsprachigen Raum eine Investorenlandschaft in der Hotellerie sehr institutionell geprägtes große Investoren wie DECA Union Investment, DVS und all diese Gesellschaften brauchen über ihre langfristigen Verträge Investments Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

00:02:10: Und auf der anderen Seite haben wir eben große internationale Hotelketten mit denen wir auch zusammenarbeiten Starwood Marriott Hyatt Hilton um jetzt hier mal nur einige zu nennen.

00:02:24: Und diese Gesellschaften sind auch alle Börsenortier jetzt unterliegend.

00:02:27: Dann haben wir IFAS oder USGAP in der Rechnungslegung und können deswegen keine langfristigen Pacht- oder Mietverträge unterschreiben, weil die eben entsprechend nach der Rehnungslegungen von mit Eigenkapital die Eventualvermündlichkeiten hinterlegen müssen.

00:02:44: Und genau in dieser Lücke sind wir gestoßen das würde sagen Bridging das sozusagen, dass wir gesagt haben.

00:02:51: Wir schreiben dann die Pachtverträge gegenüber den institutionellen Investoren und kriegen auf der anderen Seite die Marken eben als Franchise Modelle was sehr ungewöhnlich ist.

00:03:01: und da liegt auch unser USB Dass wir eben auch aufgrund unserer Bieter, da spreche ich jetzt mal von mir oder dem COO von uns in mich erwarten, weil er lange vor Fasisens gearbeitet habe.

00:03:12: Ich hab für Starbucks gearbeitet.

00:03:14: Also wir kommen aus diesem, wie Sie es eben schon eingegangen angesprochen haben hochpreisigen Segment.

00:03:19: Da fühlen wir uns wohl und da haben wir uns eine gute Reputation aufgebaut dass wir eben Marken heute im Franchise bieten können die normalerweise nicht in den Franchises vergeben werden.

00:03:32: Kommen wir vielleicht gleich zu den ganz frischen Zahlen, die Sie ja gestern präsentiert haben, die Mark.

00:03:37: Sie haben ja ein Jahresabwürger, einen Umsatz plus von elf Prozent gemeldet, EBITDA plus fünfhundradig Prozent.

00:03:45: Was waren denn da so die entscheidenden Kreiber hinter diesem Geschäftsjahr?

00:03:50: Zweitausendfünfundzwanzig?

00:03:51: gab es vor allen Dingen auch eher nachhaltige Komponenten oder gab's auch Einwahlsekte?

00:03:58: Also alles was wir machen ist natürlich nachhaltig, das ist selbstverständlich.

00:04:02: Ja also die Komponenten sind einfach wichtig.

00:04:04: glaubt zu erklären dass wir natürlich insbesondere im Nachgang des Börsengangs sehr stark gewachsen sind.

00:04:13: Wir haben alleine in den Jahren und Jahrzehnte drei Hotels neu übernommen zwei Hotelverträge abgeschlossen.

00:04:20: also gescheint wie wir sagen so da muss man sich immer vorstellen diese Hotels in unserem Segment bis die im eingeschwungenen stabilisierten Zustand sind, kann das drei Jahre dauern.

00:04:32: Und insofern haben wir natürlich immer gewisse Wachstumsphasen wo sich diese Hotels dann in Richtung eines stabilisierenden Zustands bewegen und dadurch dass wir auch weiter wachsen wollen, haben wir eine rollierende Situation.

00:04:46: Grundsätzlich ist es aber erst mal die Zahlen dem operativen Wachsstum sowohl auf der Umsatzseite als auch auf der EBITDA Seite geschuldet eben entsprechende einfach Sondereffekte im EBITDA.

00:05:00: Das ist eigentlich der deutschen Investorenlandschaft eingengeschuldet, dass man immer als Investor Angst vor der sogenannten Gewerblichkeit hat und sofern trennen sehr viele Investoren auch das FF&E.

00:05:14: Das sind also alles die Ausstattung, wir sagen immer wenn sie ein Hotel sozusagen auf den Kopf stellen, alles was runterfällt, das ist das FFF&E und das möchten die nicht haben und geben uns das dann sozusagen auf unsere Bilanz.

00:05:27: Dafür kriegen wir Zuschüsse, und diese Zuschüssen müssen wir eben auch ergebniswirksam eben eben EBITDA verbuchen.

00:05:36: Und dass waren eben gerade Sonneeffekte die wir hier hatten.

00:05:38: Das war im Jahr twenty-fünfundzwanzig für das Konrad Hotel als ehemalige Park Heid in Hamburg was wir übernommen haben.

00:05:47: Wenn man wenn man in die Bilanz hinguckt Ein Thema war im letzten Jahr, dass Sie ja Altverbindlichkeiten aus der Corona-Zeit freiwillig über den Plan hinaus zurückgeführt haben.

00:06:00: Warum haben sie diesen Schritt gemacht?

00:06:05: Naja also wir damals wie immer gelernt uns ist ja in Corona sozusagen der Ketchup durch die Hände zerronnen und wir waren da natürlich überall auf der Suche nach Liquidität Und es hat ja auch etwas gedauert, bis die ganzen Programme dann angelaufen sind.

00:06:25: Stichwort November und Dezember-Hilfe.

00:06:28: Man erinnert sich da schon dran auf was ist doch etwas, sage ich mal mittlerweile weiter weg zum Glück.

00:06:35: aber auch diese Hilfen sind teilweise eben erst im April des nächsten Jahres geflossen so dass wir uns da eben auch gezwungen sahen zusätzliche Liquidität über diese Kfdalien anzuschraubsten werden sie damals in Höhe von zehn Millionen aufgenommen, aus heutiger Sicht mit zwei Komma Null fünf Prozent günstig verzinzt.

00:06:57: Damals war es noch teuer und weil wir eben gelernt haben Cash is King habe ich das um die Filme der Turnus gewesen zurück und da haben wir jetzt noch eine Tranche offen die wir jetzt eben im Zweige Quartal zurückführen und dann sind wir da insgesamt bei der Bilanz komplett sauber aufgestellt.

00:07:16: Sie hatten es ja schon angesprochen, wenn sie ein Hotel übernehmen.

00:07:21: Dann gibt's natürlich so einen gewissen Zeitplan.

00:07:24: Ich würde gerne für unsere Zuhörer das vielleicht nochmal ein bisschen praktikabler machen.

00:07:29: Sie haben ja im Jahr zwanzig den Königshof in München sozusagen übernommen.

00:07:35: Können Sie mal erklären wie hier so das Prozedere war?

00:07:39: Wie die Geldflüsse jetzt sind und was Umsatz angeht, was sie vielleicht auch noch investieren mussten oder noch müssen.

00:07:47: Und

00:07:47: die ist mit der Profitabilität ausschaut natürlich auch.

00:07:51: Das wird

00:07:51: ja dann auch aus.

00:07:54: Also fangen wir mal so an, wir waren erstmal sehr froh um dich zu sagen stolz dass wir den Königshof sehr pünktig nämlich genau zum Eröffnungsspieler Fußball Europameisterschaft Deutschland gegen Schockland in München aufgemacht haben und das war für uns natürlich ein toller Nebeneffekt weil Da schon sehr viel Druck auf dem Hotelmarkt hatten, anschließend hatten wir diese ganzen Konzerte und Großveranstaltungen in München.

00:08:23: Ich wollte Adelkonzerte, dann eben auch Taylor Swift und Coldplay.

00:08:29: Es war einfach eine super Zeit, so ein Hotel eröffnen zu können.

00:08:34: Man muss aber sich immer vor Augen führen, dass man eben auch solche Hotels erst ab der Eröffnung über die internationalen Buchungssysteme in diesem Fall mit The Luxury Collection from Marriott buchen kann.

00:08:47: Sodass wir dann immer eine Anlaufphase haben bis eben so ein Hotel erst mal vollläuft.

00:08:52: und in unserem Segment gibt es immer so ne goldene Regel wo man sagt ab sixty-fünf Prozent Belegung rechnet sich an einen Hotel.

00:09:01: Und für uns war wichtig, das Hotel dann erst mal zu etablieren.

00:09:04: Wir haben zusätzlich ein Restaurantkonzept geschaffen was auch am lokalen Markt mittlerweile sensationell gut verankert ist.

00:09:13: wir haben neunzigfünfneunzig Prozent lokale Restaurantgäste.

00:09:19: Dann hatten wir immer noch Bauarbeiten im Erdgeschoss.

00:09:22: die sind jetzt zum Glück nach fast zwei Jahren endlich eine Person die nicht unser Bereich sind sondern eben der Bereich der Eigentümer-Familie So dass wir einfach immer noch Phasen haben, wo sich eben so ein Hotel dann stabilisiert.

00:09:37: Jetzt gucken wir natürlich voller Spannung auch auf den Sommer.

00:09:41: was klingen wir an Geschäft aus?

00:09:44: wie wir immer sagen Mittel ist das für München eben sehr entscheidend ist und da müssen wir jetzt mal anfangen dass alles noch so ein bisschen glaskugel.

00:09:51: aber so setzt sich das zusammen dass ein hotel sich erstmal sozusagen finden muss.

00:09:57: und deswegen sagen wir immer so nach drei Jahren haben sie dann einen stabilisierten Zustand, wobei für uns eben das schon wunderbar ist.

00:10:07: Weil wir schon im ersten vollen Geschäftsjahr mit dem Königshof profitabel sind und zu ihren Rendite fragen.

00:10:13: Da würden wir immer sagen also in dem Bereich, wo wir uns bewegen abscale, upper upscale, luxury sind wir so bei stabilisiert sieben bis acht Prozent Umsatzrendite.

00:10:27: Sie sind ja sehr erfolgreich ins neue Jahr

00:10:30: auch gestartet.

00:10:31: Erst Quartal, ein

00:10:32: deutliches

00:10:32: Umsatz plus von twenty-fünf Prozent.

00:10:36: Was waren hier vor allen Dingen sozusagen die Wachstumstreiber?

00:10:41: Also der eine wachstumstreiber war das was ich gerade schon gesagt habe.

00:10:45: dass wir eben auch im Königshof weiterhin steigenden Umsatz haben bis wir also wegen mir kann es auch ewig weitersteigen ist nicht das Problem.

00:10:54: aber in der Regel haben wir dann irgendwann einen Stabilisierten Zustand erreicht, dann haben wir auch das Konrad Hotel in Hamburg.

00:11:01: Eben im zweiten Jahreshälfte zweitausendundzwanzig öffnet was auch ein Umsatztreiber ist.

00:11:10: aber der Hauptumsatztreiber ist die Übernahme des vormaligen Andatschotel bei Hyatt in Wien.

00:11:19: dass wird zum ersten Februar übernommen haben und jetzt eben ab Ostern als Hyde Regency Vienna umgebrandet haben und weiterführen werden.

00:11:29: Das ist unser Hauptumdachsfeuer.

00:11:30: Sie haben

00:11:33: es ja schon angesprochen, mal eine Nachfrage wie viele Hotels haben sie denn eigentlich jetzt sozusagen Under Management?

00:11:40: Also wir haben zwölf Hotels Under Management offen und drei Hotels die wir sozusagen unterschrieben haben, die aber erst in der Zukunft dazukommen also insgesamt für die Nummerin fünfzehn.

00:11:52: Sind das dann eigentlich Engage-Morgens, die Sie über mehrere Jahrzehnte führen wollen oder Baruchels abgegeben?

00:12:03: Nein.

00:12:04: Also wir sind unsere Verträge und unser Geschäftsmodell ist ganz klar wie vorhin schon gesagt haben nicht nur nachhaltig sondern auch landfristig angelegt.

00:12:14: Ich glaube dass unterscheidet ja auch die Immobilien Gattung Hotel von klassischen Retail oder auch Büro immobilien, weil eben ein Hotel immer ein anderes Investment erfordert.

00:12:27: Stichwort Ausstattung ffd.

00:12:29: was ich vorhin schon erläutert habe.

00:12:32: insofern sind Hotelverträge immer auf durchschnittlich zwanzig Jahre angelegt, Hotel-Mietverträge und das ist natürlich auch unser Ansatz diese zwanzige Jahre entsprechend zu erfüllen und wir haben kein Interesse vorher uns von Objekten auch zu trennen oder abzugeben.

00:12:50: Das wollen wir nicht, sondern unsere Geschäftsmodelle und der Businessplan ist eben entsprechend langfristig angelegt.

00:12:57: Kommen wir nochmal kurz zum kleiner Blick in das operative Geschäft.

00:13:01: Sie haben hier ein dynamisches Preismanagement.

00:13:05: Der Durchschnitt durch die Zimmerpreis letztes Jahr konnte um sechs Prozent gegenüber den Vorjahr gesteigert werden.

00:13:11: Was verstehen oder wie funktioniert denn dieses dynamische Preis-Management?

00:13:16: Ich glaube, einleiten möchte ich hier nochmal erläutern.

00:13:18: Wir sind ja eben auch ein gründergeführtes und börsennotiertes Unternehmen.

00:13:22: insofern ist für uns tatsächlich immer die Zielgröße, die Maximierung des EBITAS.

00:13:28: und das unterscheidet uns zu internationalen Hotelketten, die Erde auf Erpicht sind Fies zu generieren und die Fies sind zum meisten umsatzbasiert.

00:13:41: Wo der Umsatz dann für eine internationale Hotelfette herkommt, ob er sich aus der Auslastung oder aus der Rate mehrheitlich generiert ist den eigentlich egal.

00:13:50: Und wir haben eine ganz andere Denke weil wir immer sagen jeder Euro mehr Zimmerpreis wie wir sein Durchfitsrate geht uns eben auch eins zu eins ins Ergebnis und jeder Prozentpunkt mehr Auslastungen verursacht aber auch immer zusätzliche Kosten stichwort Energiekosten, Housekeeping etc.

00:14:12: Insofern sind wir ganz klar immer darauf getrieben den Zimmerpreis zu steigern und auch dafür auch mal in einem oder anderen Prozent Auslastung sozusagen liegen zu lassen.

00:14:27: ja so und da haben wir eben ein Dynamic Pricing System entwickelt was KI basiert sind das kontinuierlich Marktdaten analysiert Angebot und Nachfrage bewertet, und dann eben daraus Preisempfehlungen ableitet.

00:14:42: Und das versetzt uns die Lage schnell, flexibel und effizient auf unvorhersehbare Marktbedingungen zu reagieren.

00:14:51: Das hat jetzt gerade den schönen Nebeneffekt Stichwort Inflationssorge, Stichworte, Energiepreise, dass wir in der Lage sind tagtäglichen Abschluss von, wenn sie so wollen Mietverträgen mit unseren Gästen auch entsprechend das zu adaptieren.

00:15:11: Und da fokussieren wir uns eben auf das wie wir sagen Retail-Segment.

00:15:15: also Sie müssen sich das so vorstellen unsere ganzen Hotels sind ja in der durchschnittlich zweihundertfünfzig Zimmer groß.

00:15:21: Da sind schon keine kleinen Häuser und dann müssen sie natürlich auch wenn sie ein Hotel füllen sich in verschiedenen Segmenten zu bewegen.

00:15:30: und wir versuchen eben mit unserem Pricing System immer das Retail-Segment anzusprechen.

00:15:36: Das ist praktisch das Maß und Stärksegment, dass es sozusagen wie wir sagen Frequent Individual International Traveller denn er eine Verträge hat der keine Markt macht hat.

00:15:47: und das ist für uns eigentlich das strategisch relevanteste Segment.

00:15:50: weil sie schon den internationalen Reisenden angesprochen haben Sie hatten es schon angesprochen, dass sie mit sehr großem Interesse auf ihren Sommer schauen.

00:16:00: In der Hoffnung, dass hier auch wieder Gäste aus den mittleren Osten vor allen Dingen nach München kommen.

00:16:07: Wie bröteln Sie denn aktuell die Lage und wie können Sie als Unternehmen eigentlich auf solche Situationen überhaupt reagieren?

00:16:15: Können Sie da irgendwas abfedern oder umzwitschen, wie beobachten Sie die Lage?

00:16:22: Also wir beobachten die Lage natürlich tagtäglich.

00:16:26: Es ist schon ein bisschen ... Wir haben eingangs kurz über Corona gesprochen, will ich gar nicht mehr.

00:16:29: Man hat so ein gewisses Déjà-vu, wo man sich tagtäglich auch mit Researchberichten, Analyse beschäftigt.

00:16:36: und was wir sehen im Nachgang des achtundzwanzigsten Februar ist dass sich die Reiserouten und das Buchungsverhalten komplett verändert haben.

00:16:49: Umso näher, man sich diesem Epizentrum der Krise nah und mittler-ost nähert.

00:16:55: Das ist so rückläufiger als dort natürlich das Geschäft.

00:16:57: also man kann ja fast sagen die Emirate oder der Oman oder auch Katar da findet momentan einfach nichts statt.

00:17:08: Da ist eigentlich null geschäft, null Tourismus.

00:17:11: Dann sehen wir aber auch Länder die gar nicht von der Kriese direkt betroffen sind Die aber irgendwie in der Nähe sind Zypern Aserbaidschan, die Handrückläufe in Richtung Fünfzig Prozent.

00:17:21: Aber auch Länder wie die Türkei, Ägypten und Griechenland sind signifikant rückläufig.

00:17:27: Und das versuchen wir für uns natürlich auch positive zu bewerken weil wir sehen dass Europa gerade Zentraleuropa extrem stabil bleibt.

00:17:38: Das heißt Wir haben natürlich die Hoffnung Dass sich jetzt internationale Gäste zukünftig eher für Sicherheit Für Stabilität entscheiden und dann eben eher unsere Hotels buchen in Standorten wie Frankfurt, Hamburg München oder Wien die aus deren Sicht dann eben stabil gelten.

00:17:56: Wir sehen auf der anderen Seite auch eine Umleitung der ganzen Reiseströme natürlich auch dadurch bedingt dass solche Hubs wie Doha oder Abu Dhabi oder Dubai momentan ausfallen.

00:18:09: wir sehen bei uns in Frankfurt oder München am Flughafen ist der Lob ausgesucht die Hölle los Insgesamt hoffnungsfroh.

00:18:19: Wir wollen natürlich auch positiv bleiben und wie ich schon gesagt habe, was jetzt Mittel ist.

00:18:24: Aber das kann man nicht sagen weil eben auch da doch in diesen sage ich mal doch eher autokratisch geprägten Ländern auch sehr viele staatliche Eingriffe erfolgen.

00:18:36: Beispielsweise wurden ja die Leute teilweise in fünf monatige Urlaubseiten geschickt.

00:18:44: Natürlich unentgeltig wie das da unten so normal ist und das müssen wir uns jetzt angucken ob es da irgendwelche Auflagen gibt, ob die Leute wirklich da bleiben müssen sollen oder ob sie reisen werden.

00:18:57: Das ist alles für uns auch ein bisschen Glaskugel wobei wir sagen nun dieses klassische Buchungsfenster von dem wir eben reden dass hat gerade erst geöffnet so nach Ostern.

00:19:06: also wie gesagt wir bleiben insgesamt positiv.

00:19:08: Wir hoffen natürlich jetzt auch dass es da unten einfach friedlich bleibt und es vielleicht auch zu einer Lösung kommt.

00:19:16: Und insofern, wir haben alles so erlebt.

00:19:18: Ich habe persönlich alles erlebt in dieser Industrie.

00:19:20: Ich hab September XI erlebt und ich habe Lehman erlebt.

00:19:25: Also insoferen habe ich gar keine Lust mehr mir irgendwie Sorgen zu machen, wie ich das mal so formulieren darf.

00:19:30: Das ist schön zu hören!

00:19:32: Guck mal mal zu diesem Franchise-System nochmal... Wenn ich das richtig gesehen habe, bislang war ja die Married Gruppe ein ganz wichtiger Partner jetzt in Hyatt und Hilton noch dazu gekommen.

00:19:45: War das jetzt eine gewisse Diversifizierung oder haben wir vor allem Opportunitäten in Rolle gespielt?

00:19:55: Ja, was muss ich ein bisschen ausführen wenn nicht darf.

00:19:58: Also wir haben natürlich angefangen mit Starwood und Starwood wurde dann wiederum von Marriott gekauft so dass wir dann sozusagen über Nacht in der Marriot Welt ohne unser Zutun eigentlich völlig wertvoll aufgewacht sind.

00:20:14: Und wir sehen natürlich immer für uns, dass wie wir dann von einer sogenannten Fair-Marketschernperspektive betrachten.

00:20:24: Also grundsätzlich gucken wir immer was glauben wir denn?

00:20:26: Welche Marke ist an welchem Standort noch unterrepräsentiert?

00:20:31: also wenn ich das mal ein Beispiel Hamburg erläutern darf Als wir damals das Lamerikan in Hamburg übernommen haben, das war das einzige Starwood Hotel damals in Hamburg.

00:20:39: Also alles was über die Starwood-Systeme weltweit für Hamburg angefragt wurde ging letztendlich in dieses Hotel.

00:20:48: Das war natürlich eine fantastische Situation und dann sind wir über Nacht in der Marriottwelt aufgewacht.

00:20:56: und heute sind wir eben Teil eines Wettbewerbs mit einem Westen Hamburg mit einem Marriott Hamburg, mit einem Renaissance Hamburg.

00:21:06: Mit einem Atlantik als Teil der Autograph Collection.

00:21:09: Als das Tortue Design Hotel jetzt auch das Louis C. Jacob als Autograph collection.

00:21:16: Das sind alles!

00:21:17: Der Laie sehen Sie sich mir bitte nach versteht ja gar nicht mehr.

00:21:20: all diese großen Hotelkonzerte haben mittlerweile dreißig bis vierzig Marken oder weiß gar nichts mehr.

00:21:26: was gehört eigentlich wo dazu?

00:21:28: aus unserer Sicht ist es eben so dass wir vorher Starwood alleine da waren, jetzt sind wir in dem Marriott-Karpfen-Teich und mittlerweile wird dann eben der Marriot Kuchen immer größer.

00:21:47: Aber unser Stück Formkuchen, wenn ich das mal so erläutern darf, ist immer kleiner.

00:21:51: Und das war genau warum wir gesagt haben Wir machen jetzt einmal ein Projekt mit Hilton in Hamburg, sprich das Konrad als Luxusmarke.

00:22:01: Wir haben den Firmenbrunner Conrad Hilton in Hamburg, das ehemalige Park Heils was wir übernommen haben.

00:22:07: Weil eben Hilton nur bislang ein Hemden bei Hilton hat also ganz klassisch im Bucketbereich angesiedelt so dass wir gesagt haben guckt man hier Hilton ist komplett unterrepräsentiert.

00:22:19: deswegen machen wir das jetzt mal mit Hilton.

00:22:21: da war natürlich Married auf der anderen Seite not amused wenn ich das mal so sage.

00:22:27: Und in Wien war die Situation ja so, Herr Müller das heiert ja selber mit Signa also mit Benko, fünfzig Prozent an der Immobilie beteiligt war.

00:22:39: Also selber investiert war und natürlich immer ein bisschen ... Der Hit auf der Rasier klingelt für Heid.

00:22:47: Auf der anderen Seite wollten sie natürlich in der Insolvenz ihr Geld zurück.

00:22:51: Auf der anderen Seite wollten sie natürlich auch das Hotel unter der Marke oder als Heilt-Hotel nicht verlieren.

00:22:57: Insofern mussten wir dort gemeinsam mit der DECA, mit der wir das hier erworben haben, unser drittes Hotel mit der DEKA ein Konstrukt schaffen und konstruieren wo auf deiner Seite die DEKA eben das Hotel gekauft hat sprich die Mittel zuflüsse dann an Heilt geflogen sind und wir wiederum einen langfristigen Franchisevertrag mit Heilt abgeschlossen haben um das Hotel dann eben langfristig aufheiert zu sichern.

00:23:22: So, da haben wir aber auch die Brücke gebaut.

00:23:24: Das heißt hier hätten wir gar nicht die Möglichkeit, ganz offen gesprochen mit einem anderen Brand zu agieren weil es hätte er halt nie zugelassen.

00:23:34: Aber auf der einen Seite sind wir natürlich total froh dass wir über diese Schiene jetzt auch mal die Möglichkeit haben mit Heidel zusammenzuarbeiten was wir für uns für andere Projekte einen tollen Partner sehen.

00:23:50: Sie haben Wien schon erwähnt und da kommen wir eigentlich zu einem der durch, zumindest für Investoren sicherlich aktuelle Spannendthemen bei MRP.

00:23:59: Sie bauen gerade eine eigene Hotelmarke auf namens Moons mit drei

00:24:05: O

00:24:06: Und das Ganze hat in Wien angefangen.

00:24:08: jetzt haben sie ein Projekt in Frankfurt in der Pipeline.

00:24:11: Erklären Sie uns doch mal warum braucht es überhaupt eine eigene Marke?

00:24:15: Ja also erstmal haben wir das Moons Hotel in Wien uns angeschaut im tiefsten Covid, im November.

00:24:29: Und wir haben immer nach etwas gesucht.

00:24:32: Franchise ist für uns auch eine Kosten-Nutzenfrage.

00:24:36: Sie müssen ja eben für die Marke auch was bezahlen.

00:24:40: und da wie ich es eben erläutert habe... Wir bekommen sie natürlich praktisch über die internationalen Systeme Buchungen.

00:24:48: Und deswegen sind wir auch der Meinung, funktioniert Franchise auch nur in gewissen Standorten?

00:24:55: Ja also wo ich ein Standort habe, wo ich kein internationales Geschäft habe oder nicht in dem Ausmaß wie beispielsweise jetzt in Frankfurt oder in München oder in Wien.

00:25:04: und ich sage einfach mal ohne dass ich irgendjemand so nahe treten möchte in Kiel Oldenburg Würzburg, da habe ich diese Internationalität nicht.

00:25:15: Und das zahlt sich viel Geld dann für eine Marke.

00:25:18: Lauf aber gleichzeitig Gefahr dass ich nicht so viele Geschäfte bekomme was letztendlich diese Kosten irgendwie rechtfertigt.

00:25:24: und auf der anderen Seite haben wir in der Vergangenheit viele Hotel Immobilien gesehen die wir immer ganz spannend fanden und die wir gerne in unser Portfolio auch integriert haben obwohl die sind letztendlichen für ne Marke und für ein Fanschaftsystem zu klein.

00:25:40: Und dafür fanden wir Moons eben genau richtig, dass wir damit jetzt eine Nische besetzt haben.

00:25:47: Wo wir uns auch in den letzten Jahren in Wien eine Systemlandschaft selber aufgebaut haben wo wir sicher und zuversichtlich sind das wir diese Hotels auch bespielen können und deswegen dieser Eigenmarke Moons mit der wir unser Wachstuch starten weil wir alles aufgebaut oder setternt haben Und insofern wollen wir diese Marke auch strategisch für uns weiterentwickeln.

00:26:13: Diese Eigenmarke gibt es dann da auch schon Planungen, was zum Beispiel Umsatzrendite angeht?

00:26:19: Da sehen wir das noch ambitionierter.

00:26:22: Wir sehen beim Moons eine Umsatz rendite von acht bis zehn Prozent stabil.

00:26:30: Ich habe gelesen dass sie auf schon durchaus theoretisch drüber nachgedacht haben, dass Moon's Flashbeter selbst als Franchiseesystem funktionieren könnte.

00:26:39: Ist das noch aktuell oder?

00:26:41: Ich bin ein sehr bodenständiger Ost-Westfale stämmig und insofern tue ich mich immer schwer mit irgendwelchen Sachen aus dem Fenster zu lehnen.

00:26:50: und sie werden mich auch nie in irgendwelche Panels sitzen sehen oder hören wo ich dann sage wir machen so und so viele Hotels und pro Jahr das bin ich nicht.

00:27:00: Auf der anderen Seite sind wir ganz klar wachstumsorientiert, auch als MAP Hotel AG.

00:27:05: Und natürlich ist es unser Ziel... Irgendwo wird auch Moons im Franchise selber zu vergeben.

00:27:11: Aber dafür müssen wir natürlich erst mal zeigen, dass das Modell funktioniert, müssen hart daran arbeiten, müssen unsere Wachstums-Story voren schreiben.

00:27:19: und ich würde mal realistisch sagen wenn wir über acht bis zehn Moons Hotel etabliert haben dann würden wir auch aktiv darüber nachdenken diese Marke auch in Franchises zu vergehen.

00:27:30: Ziel ist es auf jeden Fall!

00:27:33: Herr Dr.

00:27:33: Freese herzlichen Dank fürs Gespräch, dass wir heute bei uns waren Und uns mal die MRP so ein bisschen auseinandergelegt haben, womit sie ihr Geld verdienen.

00:27:45: Ich hoffe wir sehen uns an dieser Stelle dann demnächst Mal wieder.

00:27:49: und liebe Zürcherinnen und Zürer wenn Ihnen dieses Gespräch gefallen hat Wir haben noch ganz viele andere Interviews mit Vorständen von deutschen Nebenwerten.

00:27:59: Also Sie können den Podcast nehmen werden im Gespräch auf den gängigen Podcast-Plattform wie Spotify Apple Podcast etc.

00:28:08: anhören würde ich mich freuen wenn sie uns demnächst dann freuen.

00:28:11: bis dahin macht es gut.

00:28:13: tschüss ihr Gassenbüller.

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NebenwerteWelt: Der Podcast für Micro- und Small-Cap-Entdecker

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Nebenwerte! NebenwerteWelt beleuchtet spannende Chancen abseits der Börsenschwergewichte und bringt Micro- und Small-Caps in den Fokus. Erleben Sie inspirierende Gespräche mit Unternehmenslenkern, erfahrenen Analysten und erfolgreichen Investoren, die wertvolle Einblicke in einen oft unterschätzten Markt bieten.

In jeder Episode erfahren Sie, welche Unternehmen mit innovativen Ideen und Wachstumspotenzial glänzen, welche Trends den Nebenwerte-Markt bewegen und welche Investmentchancen Sie nicht verpassen sollten. Ob fundierte Analysen, spannende Erfolgsgeschichten oder direkte Einblicke in die Strategien von Brancheninsidern – Nebenwerte Welt zeigt Ihnen, warum es sich lohnt, genauer hinzusehen.

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von und mit Carsten Müller

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