NebenwerteWelt

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00:00:01:

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Nehmen Werte Welt im Gespräch.

00:00:12: Mein heutiger Gast war schon vor knapp einem Jahr mal bei uns im Gesprächen, und seitdem hat sich bei seinem Unternehmen natürlich einiges getan!

00:00:22: Die Softing AG ist ein Spezialist für den digitalen Datenaustausch also für die Technik mit der Maschinesteuerung.

00:00:30: Fahrzeug- und Netzwerke miteinander kommunizieren, wie das funktioniert und wie sich die einzelnen Kundenbranchen entwickeln.

00:00:40: Wie sich die Softing AG hier positioniert darüber spreche ich heute mit dem Vorstandschef Dr.

00:00:47: Wolfgang Trier.

00:00:48: herzlich willkommen!

00:00:50: Ja schönen Montag

00:00:53: Dr.

00:00:53: Trier, als wir vor knapp einem Jahr hier an dieser Stelle schon mal miteinander gesprochen haben stand ja die Branche, vor allen Dingen die Automotivbranche unter erheblichen Druck.

00:01:03: wie würden Sie denn heute die Lage beschreiben?

00:01:05: hat sich denn aus Ihrer Sicht hier etwas Wesentliches verändert?

00:01:11: Ja also wir hatten im letzten Jahr eigentlich den das wenn ich jetzt mal von einem großen Branchenführer dem Begriff nehme dass annussoribilis der Industrieautomatisierung.

00:01:23: Das war sicherlich das schwierigste Jahr auch in den zwanzig Jahren, indem ich über zwanzi jahren, indem jetzt diesen Job mache.

00:01:31: Muss man ganz klar sagen, war da sehr problematisch.

00:01:34: im letzten Jahr hat sich die Automotive-Problematik schon etwas abgezeichnet, war aber noch nicht so virulent wie sie im Moment sichtbar ist.

00:01:44: Es ist ein bisschen gegenläufig.

00:01:47: Die Automatisierungsbranche Im ersten Quartal, die war im Januar noch sehr schwach aber hat dann Februar-März Fahrt aufgenommen und nimmt eigentlich zumindest bei uns.

00:01:57: Ich kann ja nur für uns reden von Monat zum Monat mehr Fahrt aus.

00:02:02: also wir holen entsprechend stückweise auf Wir sind etwas hinten dran Aber wir sind nach wie vor der Meinung unsere interne Budgetplanung hin zu bekommen wenn es auch etwas hockey stickmäßig entlastet ist.

00:02:15: Auf der Automotiv-Seite wird dieses Jahr für viele eines der schwierigsten sein.

00:02:22: Man hört es ja auch regelmäßig an den Nachrichten von den großen Herstellern, aber und da kommen wir sicherlich noch mal ein bisschen zur Erklärung, witzigerweise laufen wir seit Jahren gegen den Trend im Automotivebereich und sehen jetzt nicht dass das in diesem Jahr abreißen würde.

00:02:43: viel vorwegzunehmen, gleich mal trotzdem zum Anfang die Frage.

00:02:49: Wenn man jetzt das so ein bisschen auf einen verhaltenen Optimismus zusammenführt – was ich gerade gesagt habe – gibt es da Aspekte, die Sie selber als Unternehmen steuern können?

00:03:07: oder wieviel hängt denn von Faktoren ab, die sie nicht steueren können?

00:03:13: Na ja, also die große Konjunktur an der Hänge am Ende des Tages alle.

00:03:16: Keiner von uns lebt auf dem Mond.

00:03:18: wir sind alle in diesem Umfeld hier.

00:03:20: Wir haben natürlich eins muss man auch sehen wir sind ein Unternehmen mit etwas unter hundert Millionen Umsatz und Die Branchen den wir uns bewegen sind sind Hunderte von Milliarden.

00:03:31: Also wenn wir die richtigen Dinge tun dann werden wir nicht vollkommen ignorieren können, was mit dem Konjunkturzyklus ist.

00:03:41: Aber als im Größenordnung Vergleich da noch kleineres Unternehmen hat man natürlich Möglichkeiten sich in den großen Komplexen auch etwas auszurichten.

00:03:52: das kann sein regional also EMEA Europa Afrika Asien und dergleichen oder mehr in die Richtung USA.

00:04:02: Da kann man ein bisschen mitspielen.

00:04:04: Man kann auch von der Produktseite etwas arbeiten, aber man darf eins nicht vergessen wir haben gerade in der Industrieautomation lange Zyklen also dass man ändert das nicht von einem Tag auf den anderen.

00:04:17: Also man muss sozusagen richtigen Riecher haben und muss die Ausrichtung etwas tun Und vielleicht Regionen, die man bisher noch nicht so stark gespielt hat etwas in den Vordergrund ziehen.

00:04:28: Da kann man was machen.

00:04:29: aber kann man sich komplett entkoppeln vom Konjunkturzyklus?

00:04:32: Nein sicher nicht.

00:04:36: Schauen wir mal in die einzelnen Säulen ihres Geschäftes und fangen wir mal am besten gleich mit dem Automotive-Geschäft an.

00:04:45: hier kann erst oft eine positive Entwicklung eigentlich aufzeigen obwohl es ja vielen Auto-Herstellern derzeit alles andere als gut geht.

00:04:56: Vielleicht könnt ihr nochmal erklären, wie das zusammenpasst und in diesem Zusammenhang auch noch mal ein bisschen dauer spezifizieren für die Zuhörerinnen und Zuhöre, die ihr Unternehmen jetzt noch nicht so kennen?

00:05:07: Was denn da jetzt so ihre Spezialitäten eigentlich sind?

00:05:12: Ja also vielleicht mal mit der Negativseite anzufangen was wir nichts machen!

00:05:16: Wir liefern nichts ans Band Wir haben nichts was sozusagen in die Stückzahl Fahrzeug hineingeht, sondern wir sind in der Entwicklung platziert.

00:05:26: Wir waren früher Entwicklungen und Aftersales also Werkstätten, Systeme für die Werkstattenausrüstung und sind seit ein paar Jahren auch erfolgreich in der Fertigung drin, was ein heißes Eisen ist wo man auch sehr schwierig reinkommt weil das ein hoch sensibler Bereich für die Hersteller ist.

00:05:46: Wir sind also sozusagen in der Infrastruktur.

00:05:50: Mit der Infrastruktur hängt man nicht an der kurzen Zyklizität, aber natürlich wenn die Gelder nach Belieben gestrichen werden irgendwann erreicht es auch die Infrastruktur.

00:06:03: Auch da kann man also nicht völlig auseinandergehen.

00:06:07: Wir hatten gewissermaßen das Glück und ich würde das gerne als große Leistung präsentieren.

00:06:14: Es wird aber nicht stimmen, wir hatten schlicht und ergreifend das Glück dass in der Delle letztes Jahr und dieses Jahr ein Großprojekt hatten was wir schon vor drei Jahren begonnen haben einen großen deutschen Hersteller auszurüsten in der Fertigung mit sogenannten Flash-Tools, also mit einem Werkzeug.

00:06:36: Mit dem man bei der Produktion des Fahrzeugs die elektronischen Steuergeräte im Fahrzeug verbaut werden und während des Baus mit Software gefüllt wird, die nicht typischerweise vor zumindest komplett gefüllt sind und damit konfiguriert werden auf den Kundenwunsch letztlich über die Software.

00:06:55: in erster Linie dass wir damit einen Langlaufprojekt hatten in die Infrastruktur, was dieser Hersteller gar nicht so einfach kippen konnte von seiner langfristigen Planung.

00:07:09: Wo noch dazu kommt, dass dieser Herster eine sogenannte neue Klasse hat also gerade bei den E-Fahrzeugen eine komplett neue Architektur die enorm viel mehr Software ins Fahrzeug bringt, als das bisher der Fall war und dass er mit seiner bisherigen Technologie gar nicht mehr in der Lage war.

00:07:30: In dem verbliebenen Takt also wenn das Fahrzeug aus der Lackierung kommt bis es hinten vom Band runterläuft Das ist ja die Zeit die man hat um Dinge einzubauen.

00:07:39: In dieser Zeitspanne wären diese Fahrzeuge mit den herkömmlichen Methoden gar nicht zu flächen Also nicht mehr mit Software auszustatten gewesen Und hat also vor drei, vier Jahren die Vorplanung dafür angefangen.

00:07:52: und im letzten Jahr und in diesem Jahr sind die Hauptauslieferungen für diese Geräte, die so natten Flashtools.

00:08:00: Und selbst wenn er sparen wollte... kann er sich das schlicht und ergreifend nicht leisten, weil er könnte diese neuen Fahrzeuge nicht bauen.

00:08:09: Er hat in acht oder zehn Werken weltweit dieses im Einsatz und da sind die einzigen Dinge, die funktionieren.

00:08:17: Und dann sehen Sie aber auch was das für eine Herausforderung ist.

00:08:21: Für uns Die Verantwortung Weil wir sind Single Source.

00:08:25: Es ist unmöglich kurzfristig irgendwas zu ändern.

00:08:28: Das dauert mindestens ein Jahr bis man irgendwie jemanden neun Fände dafür Dass wir, dass das auch funktioniert und dass die, dass die Geräte laufen.

00:08:39: Weil wenn sie nicht laufen würden würde der kein einziges Auto dieser diese Architektur aus dem Band rausbringen.

00:08:46: Und das ist natürlich auch ein erhebliches Risiko eine Anspannung die wir eingegangen sind aber die sich mit guter Planung, fleißiger Arbeit und wenn dann mal Probleme kamen hand in Hand mit dem OEM sehr gut gelöst hat.

00:09:01: Und dieses Großprojekt das hat uns gewissermaßen ... die Konjunktur sehen, als ein Auf und Ab eine Straße mit Löchern und Dellen.

00:09:10: Dann waren das die großen Dellen letztes Jahr und sind es dieses Jahr und das hat eben uns darüber gebrückt.

00:09:17: Das war das erste was wir hatten.

00:09:19: jetzt kommt natürlich fragt sich jeder schön aber wie sieht's denn dann aus wenn das Ding jetzt langsam mal im großen Schwung ausläuft weil dass ja auch nicht ewig geht also zumindest nicht in dem Volumen?

00:09:30: Wir haben natürlich dann auch nicht ganz geschlafen und haben die Zeit genutzt eine diversifiz diverse Beziehungsstrategie aufgelegt.

00:09:38: Wir haben gesagt, wir wollen etwas wie man im Englischen sagt Grist Mitigation machen also wollen etwas aus dem Risiko rausgehen und suchen uns Märkte die nicht mehr rein PKW sind ja weil dieses Problem was wir im Moment haben und sehen betrifft in erster Linie mal von der allgemeinen Konjunktur entkoppelt nur was Automotive Sonderthema ist die PKW siehe China und dergleichen mehr Und haben uns also orientiert auf Sonderfahrzeuge, die einen ganz anderen Zyklus haben.

00:10:09: LKWs haben schon wieder auch ein ganz anderen Cyklus, haben natürlich auch ein Konjunkturzyklus aber haben keine Belastung jetzt mit Billig-Fahrzeugen, Wegwerffahrzeugen die von China überschwemmt kommen und bis hin sogar zu Dingen wo man gar nicht drauf kommen würde dass das Softing Automotive dahinter ist was zum Beispiel bei Forst & Garten Geräten und dergleichen ist.

00:10:33: Aber wenn man bedenkt, was machen wir eigentlich?

00:10:36: Wir reden mit den Steuergeräten.

00:10:39: Wir bringen Software in die Steuergerädete, wir analysieren den Gesundheitszustand dieser Steuergerät und ob das Steuergeret jetzt eins von fünfzig ist, was auf vier Rädern rollt oder ob es in einem Snowmobil irgendwie über die Alaska Strecke fährt und da der Motor kontrolliert also auf einer Kette läuft oder ob es in einem Forstgerät drin ist, oder in der Kettensäge drin ist.

00:11:04: Das ist eigentlich mal abstrakt aus unserer Sicht völlig egal!

00:11:07: Es ist ein Steuergerät, das eine gewisse Sonntagsmethode hat mit dem man mit ihm sprechen muss wie man das analysieren muss und dann sehen sie schon dass wir also den Begriff Softing Automotive... Wir gehen also in sozusagen nicht direkt Automotive, nicht direkt KKW und teilweise auch gar nicht mehr Automotivbereiche rein Machen aber eigentlich in der Sache selbst mit der Abstraktion der Daten genau das Gleiche wie im Auto.

00:11:35: Und das ist die Strategie, mit der wir angesetzt haben und mit der Wir uns in diesem Jahr bewegen Und eigentlich auch jetzt die Aufgabe für nächstes, übernächstes Jahr.

00:11:47: Weil wir typischerweise immer so ein Dreivierteljahr Vorlauf haben.

00:11:52: Also in anderen Worten große Projekte, die wir jetzt nicht sehen wird es im nächsten Jahr auch nicht geben.

00:11:57: Das ist so die Erfahrung der letzten Jahrzehnte.

00:12:01: Deswegen muss man die Zypeln nutzen, darf sich nicht ausruhen auf dem dass man sagt oh haste Glück gehabt schön gelaufen.

00:12:07: Sondern man muss fleißig weiterarbeiten weil das dann die Zukunft der nächsten Jahre ist wo es weitergeht.

00:12:14: Das vielleicht vom großen Konzept her.

00:12:16: aber dann gibt es noch einen weiteren Aspekt.

00:12:19: das sind ja jetzt was ich erzählt habe die Produkte.

00:12:22: wir haben aber nicht nur Produkte sondern wir haben auch Engineering Dienstleistung.

00:12:26: Die Engineering Dienst Leistungen sind im letzten Jahr massiv eingebrochen.

00:12:30: Das erste, was die Automobiler-Steller gemacht haben ist sie haben sich mal ihre Software und Hardware und sonstigen externen Schmieden mal schön nach Hause geschickt um die eigene Leute irgendwie noch etwas zu schonen.

00:12:41: Die aber diese Aufgaben ja gar nicht machen können.

00:12:44: also im Prinzip sind es auf die Kostenbremse getreten und haben versucht über die Kosten erstmal was abzudämpfen.

00:12:51: das kann man aber im Automotivbereich nur für eine gewisse Weile machen mal ein Jahr verzögern, mal anderthalb verzögern.

00:12:59: Aber irgendwann wenn sie nicht ganz den Anschluss verlieren wollen müssen Sie wieder Gas geben!

00:13:04: Und das ist ein weiterer Effekt, den wir in diesem Jahr sehen und der auch zu einem einen Zugauf sogar geführt hat.

00:13:13: Was also bei mir auch bei unserem Aufsichtsrat erstmal für Stürmerunzeln besorgt hat.

00:13:18: Herr Trehr wieso wollen Sie jetzt ein Unternehmen aus dem Automotive Engineering Bereich dazu kaufen?

00:13:24: Auch wenn es jetzt keine große betreure Investition war?

00:13:28: Da gibt es jetzt gerade die Gegenbewegung.

00:13:30: Da ist so lange gespart worden, dass sich die Probleme jetzt so häufen, dass sie dringend ausgemerzt werden müssen.

00:13:38: Das heißt also, dass Testen und Engineering von außen wieder dringende nötig sind.

00:13:44: Und da hatten wir die Möglichkeit jetzt gerade auch am Standort Ingolstadt wo wir in den letzten Jahren schwach vertreten waren wo auch der dortige Hauptnutzer und Hersteller über alle Probleme, die im VW-Konzern vorherrschen, auch großen Personalwechsel hatte in den Erführungsgremien, in Kontaktpersonen.

00:14:10: ist uns da was angeboten worden, wo wir zugeschlagen haben.

00:14:14: Das sind Unternehmen, das in die Servicen-Engineeringunternehmen, dass in die Insolvenz gerutscht ist bei dem wir im Sinne eines Asset Deals, also die Firma nicht gekauft, sondern das Geschäft übernommen und die Mitarbeiter übernomen hoch willkommen geheißen wurden von dem Hersteller und seiner Peripherie, die auch zum Konzern gehören Und die gesagt haben, könnt ihr denn nicht noch zehn Leute einstellen?

00:14:38: Wir haben Budget für dieses Jahr.

00:14:40: Wir haben freigegebenes Budget für nächstes Jahr.

00:14:44: Ihr müsst einfach nur Leute rankarren.

00:14:46: und deswegen die völlige Absurdität in diesem Marktumfeld, wo große Dienstleister dreißigvierzig Prozent ihrer Mannschaft vor die Tür setzen.

00:14:56: Haben wir jetzt in diesem Jahr schon neben dem Zughauf nochmal ich meine vier hätten wir schon eingestellt und an zwei drei weiteren Knabbern war gerade weil uns gesagt wurde bis der jeden den er jetzt holt Der ist sofort bei uns drin.

00:15:11: Wir brauchen dringend die Sache, also es sind Nachholeffekte.

00:15:16: wie das in zwei Jahren und drei Jahren aussieht.

00:15:18: Das kann ich Ihnen nicht sagen.

00:15:20: Dann kann das Pendel wieder zurück schwingen.

00:15:23: aber zunächst mal wenn jetzt ein großer Hersteller kommt und sagt Ich habe genehmigtes Budget für sechsundzwanzig und siebenzwanziger bis Mitte achtundzwannzig im siebenstelligen Umfang hol mir mal Leute her dann dann stößt man niemanden weg.

00:15:38: ja Und das sind natürlich alles Effekte, die man irgendwie greifen kann und mit denen man etwas kompensieren muss.

00:15:45: Also kurzum, man muss erfinderisch sein glaube ich und einfach wachsam, guten Kontakt haben, natürlich gute Reputationen haben – das ist ganz klar.

00:15:53: ohne die geht da gar nichts!

00:15:56: Und dann bisher laufen wir sehr gut.

00:15:59: aber hier sind natürlich immer Sag mal so, die Freude.

00:16:03: Die kurzfristige Freude ist begrenzt weil schön das es jetzt läuft.

00:16:07: Womit mache ich heute mein Geld?

00:16:09: Womitt mach' ich's morgen und womit mache übermorgen?

00:16:11: Das ist unsere Aufgabe natürlich in der Führung und in der Strategie das ein bisschen vorauszudenken Weil die Facharbeit machen ja unsere Spezialisten da kann Ich nicht mithalten.

00:16:20: aber das Ganze In die richtige Richtung zu steuern Da sind wir glaube ich im Moment Im automotive Bereich So unterwegs dass uns viele beneiden darum.

00:16:33: Das war jetzt natürlich ein ganzer Strauß.

00:16:35: Ich würde es vielleicht für unsere Zuhörer nochmal in meinen eigenen Worten zusammenpassen, also im Automotive Bereich einerseits Opportunitäten nutzen wie zum Beispiel im Engineering und Testbereich relativ überschaubare Zeithorizonte.

00:16:54: und was ich persönlich für sehr spannend fand... Wenn ich das so richtig rausgehört habe, im Weg vom klassischen Blick-A-W-Geschäft mehr zum Thema, also nicht Automotiv sondern mehr zu dem Thema Mobilität.

00:17:07: Ist das sowas?

00:17:09: Das ist richtig ja wobei manches gar keine Mobilität ist.

00:17:12: Also wenn Sie jetzt Gerätschaften sehen die einfach auch eine Elektronik drin haben und die von irgendeinem kleinen Computer gesteuert werden muss als ein Steuergerät dann hat man das mobil in der Hand aber man fährt nicht mit den Dingen Aber es ist nicht weg vom OEM.

00:17:28: Also wir wollen die OEMs, die PKW-OEMs nicht irgendwie vernachlässigen sondern Wir wollen einfach das Risiko auf breitere Füße stellen den Fubred erhöhen und sagen zusätzlich zu den Möglichkeiten Die aus dem direkten Automobilbereich kommen und jetzt vielleicht kurzfristig mal etwas kleiner werden Nehmen wir andere dazu.

00:17:50: von der Gesamt Erwartung wird ja viel diskutiert und jeder meinte ist großer strategisch.

00:17:57: Wir kennen das vom Fußball leidiges Thema über Achtzig Millionen Trainer Spezialisten, ich will jetzt nicht irgendwie sagen Ich weiß wie automatisch sich entwickeln wird aber meine Vermutung eine persönliche Prognose ist Automotive wird in Deutschland nicht tot sein.

00:18:14: Die werden erst mal skalieren müssen, die werden bluten müssen deutlich alle letztlich die Kapazitäten anpassen an das was der Markt noch hergibt.

00:18:24: aber ich denke nicht dass diese Hersteller verschwinden werden, die großen die uns bekannt sind dafür sind sie zu gut und zu groß.

00:18:32: es wird eine Herrbeanpassung geben Aber die werden auch morgen noch da sein und wir wollen auch morgen der geschätzte Partner dieser Kunden sein.

00:18:41: Kommen wir mal zum zweiten großen Bereich, sogar glaube ich jetzt inzwischen im größten Bereich der Industrieautomatisierung.

00:18:50: Hier gibt es ja jetzt schon sichtbar eine strategische Verschiebung von Hardware und zu Software.

00:18:58: Vielleicht können Sie das uns nochmal ein bisschen erläutern?

00:19:02: Also unsere Aufgabe, Sie haben es ja in der Moderation Herr Müller schon gesagt ist die digitale Kommunikation wie man auf der digitalen Seite Daten miteinander vernetzt zugänglich macht.

00:19:16: und da ist vor allem im Industriebereich ein sehr heterogenes was wir nennen Brownfield also einen Bestand an Anlagen.

00:19:25: Der ist typischerweise nicht von einem Hersteller aus gerüstet sondern ist eine Fräsmaschine von einem, da ist ein Roboter mit anderen Steuersystemen.

00:19:37: Also was über die Jahre eben gewachsen ist Und gerade zum Beispiel, was jetzt eine Bearbeitungsstation oder das große schnelle Fräsen angeht.

00:19:46: Was ein typische Applikation ist in der Industrieautomation.

00:19:51: Das sind Anlagen die teilweise zehn-fünfzehn Jahre alt sind, die noch ne dreieinhalb Zoll des Kette drin haben für die, die alt genug sind, irgendwas mal an der Hand gehabt zu haben.

00:20:03: Da sind die elektronischen Zugänge, wie sie jetzt heute bei einer heute bestellten gelieferten Maschine.

00:20:09: Die sind gar nicht vorhanden.

00:20:11: Trotzdem funktionieren die wunderbar und die Verschleißteile wenn man die immer auswechselt wird die Maschine in zehn Jahren noch wunderbar ihren Job machen Und die Leute auf dem Shopfloor sagen, fast mir die bloß nicht an.

00:20:23: Die ist eingestellt, die läuft, die hat kaum Ausschuss, Finger weg von der Maschine.

00:20:28: trotzdem muss das in einem Umgebung integriert werden dass man sozusagen digitalen shopfloor hat, dass man Überwachung hat weiß was wo läuft überprüfen kann alle möglichen Daten.

00:20:40: Das heißt man braucht Zugang zu einer Vielzahl von historisch selbst von einem Hersteller ja historisch die verschiedenen Steuerungen aber auch anderen Herstellern.

00:20:50: Und das ist so unsere Spezialität, dass wir sagen heterogene Systeme die von den verschiedensten Ecken und Enden zusammengekommen sind, was nun mal der Stand ist.

00:21:01: Das verbinden wir auf sehr einfache Art und Weise – wir liefern dem Entkunden, dem Betreiber dieser meistens des Fertigungsanlagen zur Überwachung oder für sonstige Steuerungsaufgaben oder einfach nur hoch ins ERP-System vom Shopfloor die Daten Zum Überblick oder bei Pharma beispielsweise, typisch auch zu Dokumentationszwecken.

00:21:27: Welche Lotte also welches los waren gefertigt wurde mit welchen Parametern die Tabletten Flüssigkeiten weiß der Kuckuck alles gemacht wurden.

00:21:35: da sind riesige Anforderungen dar in der Transparenz und Da schaffen wir diese mit beiden Sachen mit hardware mit so einer gateways die teilweise mit der speziellen Software ausgerüstet sind, dass man sie anschließen kann und dann sehr einfach die Daten ohne großes Programmieren hinten rausbekommt.

00:21:54: Wir haben aber auch Lösungen, die eine reine Software-Lösung ist, die man auf bestehende kleine Industrierechner, die dort verbaut sind, aufspielen kann, die diese Sache mit übernehmen weil in den Schaltschränken der Platz knapp ist.

00:22:08: Da will man nicht noch so viel neue Kisten drin haben oder sogenannte Docker-Lösung, das ist so technologisch.

00:22:15: Das was im Moment am meisten... von der Zielrichtung sehr stark läuft, das ist so wenn sie auf einem Computer verschiedenste Anwendungen laufen haben.

00:22:25: Jeder bringt aber alles komplett mit.

00:22:27: also Sie verlassen sich nicht groß auf ein Betriebssystem sondern jeder hat seinen Rucksack dabei der auf dem Rechner läuft und muss autonom für sich irgendwie durch die Landschaft warten.

00:22:37: Und dass es in dem klassischen Fertigungsbereich Industriefertigung.

00:22:43: dann gibt es den zweiten den großen Sektor.

00:22:46: Das ist die Prozessindustrie, also Öl und Gas, Food & Beverage alles was jetzt nicht abgezählt einzelne Stücke sind sondern in irgendeiner Weise fließt.

00:22:58: auch da sind große.

00:23:00: Es sind ganz besonders viele Sensoren miteinander zu verknüpfen.

00:23:04: Da haben wir auch im letzten Jahr einige interessante Dinge geliefert, da werden Bohrschiffe gebaut beispielsweise nicht nur Bohrplattformen sondern es sind tatsächlich Schiffe die in Betrieb gehen und sie haben teilweise hunderttausend Sensoren dran.

00:23:20: oder Hundertfünfzigtausende Sensoren die alle irgendwie zusammengeführt werden müssen zu einer Schaltzentrale hierarchisch gegliedert werden wo man ran muss.

00:23:29: Und da kann man also teilweise mit einer reinen Software-Lösung, die auf dem bestehenden Verbau aufsetzt ohne dass überall nachgeschraubt und angeschlossen wird.

00:23:41: einen tollen Überblick bringen und das sind dann ganz schnell mal ein paar hunderttausend für so eine Installation.

00:23:48: Und die Kunden sind dankbar, dass sie eben mit geringem Aufwand wieder die Kontrolle über ihren Prozess haben.

00:23:56: Das sind typische Anwendungen wie wir sie haben, wie man an Steuerung rankommt, die auch verschlossen sind.

00:24:02: Siemens ist ein typisches Beispiel für einen Hersteller der nicht freigibt die Daten, wie er das alles so macht.

00:24:10: Wenn man da sehr tief reingeneuchte dann ist man einer von sehr wenigen Spezialisten.

00:24:15: aber der typische Anlagenbauer oder der typische Maschinenbauer, der da irgendwo Daten braucht von so einer Steuerung um die weiter zu verarbeiten.

00:24:24: Der kann das nicht.

00:24:25: und wenn wir dann kommen und liefern eine Bibliothek wo er nur sagen muss gibt mir mal dieses Und brauche sich nicht über den Weg wie man an die Sache rankommt zu kümmern sondern er bekommt dieses Datum so wie es gewünscht hat ohne dass er da tief rein programmieren muss.

00:24:40: Dann sind das weitere Sachen die wir auch aus unserem Zugauf im letzten Jahr von der Delta Logic übernommen haben und den eigenen Produkte jetzt weiter integriert haben.

00:24:51: Wenn es sehr trend in diesem Bereich so stark in Richtung Software geht, was hatten das dann für Einfluss auf ihre zukünftige Ertragskraft?

00:25:05: Gibt's da zum Beispiel Abomodelle oder Wiederkehrende Lizenzen?

00:25:09: Ja, wir haben also in der Industrie sind die reinen Abomodelle immer noch sehr verhasst.

00:25:14: Wahrscheinlich werden sie aber immer weiter auch um sich greifen.

00:25:18: Wir haben auch mit Bewerber Zwingen in Abo-Modelle hinein, was den Erfolg hat dass viele Kunden jetzt auch bei uns anfragen die da sauer sind und das nicht wollen.

00:25:31: Wir haben ein bisschen eine andere Strategie.

00:25:33: wir bauen tatsächlich auch weg von dem einmal verkauft du kaufst der diversion x y z und die gehört dir für immer und ewig und brauchst auch nie wieder was für bezahlen.

00:25:44: Wir verkaufen nach wie vor diese Lizenzen aber typischerweise mit einem maintenance paket.

00:25:50: das ist den guten lieber dass man sagt euch gehört die software und wenn er ein paar tun ich wollt dann Ist es gut, ja?

00:25:58: Aber ihr müsst euch drüber im Klaren sein.

00:26:00: In den Jahren ändert sich einiges und ihr werdet mit dem was ich jetzt gekauft habe in zwei drei Jahren nicht mehr arbeiten können.

00:26:07: dann müsst er wieder neu kaufen.

00:26:09: wenn er hingegen einen Service Paket mitkauft das ist typischerweise im Rahmen von zwanzig Prozent des Neukaufs Dann bekommt ihr immer die neuste Version.

00:26:19: dann hat man also sozusagen nach zwei Jahren vierzig Prozent mehr bezahlt muss aber nicht hundert Prozent neu bezahlen, wenn man so eine Software hat.

00:26:28: Und da fühlt sich der Kunde wohler weil er sich nicht in die Ecke gedrängt fühlt sondern sieht das mehr als ein Angebot.

00:26:34: und fast immer ich würde mal sagen acht von zehn machen das aber wir verlangen es nicht.

00:26:40: und das kommt eigentlich recht gut an und hat für uns folgenden Vor- oder Nachteil, weil wir ja auch selber ein bisschen umstrukturieren an der Sache.

00:26:50: Wir bekommen etwas weniger – weil wir auch von der Ausrichtung und dem Ganzen unseren Bisschen geändert haben.

00:26:56: Wir bekamen etwas weniger ganz am Anfang.

00:26:59: Wir sind da etwas vorsichtiger, um die Hürde niedriger zu setzen.

00:27:03: Aber haben dann typischerweise drei-, vier-, fünfjahres Verträge und wissen dann am ersten Januar So und so viele Millionen werden definitiv da sein, weil das vertraglich gebunden ist.

00:27:18: Da brauchen wir gar keinen Auftrag wiederkriegen, sondern das ist ein Rahmenvertrag der läuft einfach weiter und das bauen wir deutlich aus und das hat uns leider Gottes in fünfundzwanzig gefehlt.

00:27:29: und als im Fünfund zwanzig die Investitionstätigkeit in der Industrie so schlagartig zurückgegangen ist eben nicht nur die anderen, sondern auch wir kauen müssen und teilweise Kurzarbeit in der gleichen gemacht.

00:27:42: Wenn sie dann schon mal so ein Basisboden haben an Geschäft, der ja schon fest vereinbart ist und der ihnen gar nicht wegbricht, dann fühlt man sich natürlich wesentlich wohler in der Zukunft.

00:27:55: Kommen wir jetzt mal noch ein bisschen zu weiteren strategischen Entwicklungen und da steht natürlich auch im Zentrum ihr US-Geschäft.

00:28:04: Sie bauen ja jetzt ihre US-Tochter spürbar aus, neue Produkte mehr Personal und das ja trotz eines Weiterhens doch zumindest aus europäischer Sicht politisch unsicherem Umfeld sticht Wort Zölle.

00:28:20: vielleicht können sie da uns nochmal mitnehmen Was Sie mit Ihrer US-Tochter planen und wohin die Reise gehen soll?

00:28:28: Die US-Tochter hatte im eingespielten Zustand immer so eine Größenordnung, dass sie zwischen Dreiunddreißig, Fünfund dreißig lieben, achtunddreißig Millionen Dollar im Jahr gemacht hat.

00:28:40: Wir hatten dann das ganze Lieferkettenproblem aus der Covid-Zeit, also Dinge nicht vorhanden waren.

00:28:47: Dann haben Kunden bestellt, bestellt... vielleicht einfach auch automatisiert in der Hoffnung ist schneller zu kriegen, was natürlich nicht ging.

00:28:55: Und dann hat sich ein Auftrags-Eingangsberg aufgebaut und in dem Moment wo das lieferbar war, hat es einen Umsatz bergauf gebaut.

00:29:05: wir haben also in der Spitze mal fünfzig Millionen Umsatz gemacht in einem Jahr sehr schön mit einer guten zweistelligen Marge im wirklich satten zweistelligen Bereich.

00:29:17: Dann haben aber die Hersteller wieder festgestellt, wir haben ja viel zuviel geordert.

00:29:21: Das hat sich also aufgebaut und dann war das nächste Jahr wieder ganz flach.

00:29:24: Also das muss man alles mitteln.

00:29:25: irgendwo ich würde mal sagen eine typische Ecke ist so drei vier fünf dreißen Millionen.

00:29:32: Dann ist uns im letzten Jahr auch in USA gleiche wie im Europa das Industriegeschäft ganz stark zurückgegangen.

00:29:41: Vieles weggebrochen.

00:29:42: große Herstellern haben teilweise drei oder vier Entlassungsrunden gefahren.

00:29:48: Also die haben massenweise Leute entlassen, wie sie eigentlich für Neugeschäft und neue Entwicklung, Fortführung, Entwicklungen brauchen.

00:29:56: Das sah ganz düster aus.

00:29:58: Dann sind wir runtergefallen auf fünf, sechsundzwanzig Millionen in der Größenordnung.

00:30:03: Und wir werden dieses Jahr in der großen Ordnung von dreißig vielleicht etwas über dreißem Millionen also rund zwanzig Prozent würde ich mal sagen wieder zulegen Und haben aber sehr schöne Projekte oder auch Produkte, für die man Lizenzen von großen Herstellern braucht.

00:30:24: Erkämpfen können, die auch unsere Produkte sein werden.

00:30:28: und es gehört also nicht viel dazu zu prognostizieren dass wir dieses zwanzig Prozentwachstum bestimmt noch eins zwei Jahre durchhalten können weil Bei großen neuen Steuerungssystemen, die jetzt gerade angelaufen sind von diesen Herstellern und die beim Markt hervorragend ankommen schöne Stücke ergattern konnten.

00:30:50: Die wir dann besetzen mit unseren Produkten Und wo wir liefern können.

00:30:56: und da wiederum hilft, was uns letztes Jahr weh getan hat.

00:31:00: Dass diese Hersteller eben so viele Leute entlassen haben dass die Menge an Entwicklung für ihre neuen Systeme sehr beschränkt ist.

00:31:07: das heißt entweder sie brauchen ewig mit den bisschen mit neuem Kram auf dem Markkorn oder Sie beschränken sich und das tun sie tatsächlich auf den Kernbereich und holen sich Partner für die Peripherie weil die eben nicht mehr die Leute haben, die das machen können.

00:31:23: Und davon profitieren wir jetzt im Moment aber auch... Das sind Jahreszügelen diese Steuerungssysteme, die sind ausgelegt auf acht bis zehn Jahre.

00:31:33: Also das ist alles noch im Hochlauf ja?

00:31:36: Das fängt stufenweise an!

00:31:39: USA fallen halt zwei Sachen ein, die verrückten Erpressungsmethoden von dem Herrn Trump.

00:31:46: Wer da was Gutes von mir hören will, der wird Schweigen hören.

00:31:49: Also das kann ich nichts Gutes zu sagen.

00:31:51: Ich will mich nicht weiter auslassen aber natürlich ist die Art wie jetzt Europa auch schlicht und ergreifend erpresst wird.

00:32:00: Anders kann man es gar nicht nennen scheint ein großes Problem zu sein.

00:32:04: Ist es für uns aber im US-Geschäft witzigerweise gar nicht weil wir drüben produzieren oder teilweise auch aus den USA ausgelagert Fertigung haben, aber die Firmen, die da als Produktabnehmer infrage kommen zahlen separat etwaige Zölle und Shipping-Kosten.

00:32:25: Also das läuft bei uns völlig transparent durch.

00:32:29: Man kann aber nicht sagen dass uns die Zöllen nicht wehtun weil sie tun uns in anderer Stelle weh ziemlich den deutschen maschinenbau also in dem was wir hier im europa geschäft haben.

00:32:38: das leidet darunter.

00:32:39: aber das us-geschäft leidet überhaupt nicht darunter sondern die sind sehr sehr bullisch und kommen eigentlich gut in in dass in die neuen sachen rein und haben natürlich mit dem irrsinn's geld was da in die halbleibterei und der ganze ki kiste reingläuft auch entsprechende Margen.

00:32:58: Also US-Geschäft würde ich mal sagen, wenn ich jetzt als Privatperson mir ein Stück von der Softwing aussuchen dürfte was ich mit nach Hause nehmen durfte dann würde ich mir im Moment das OS Geschäft nehmen weil das hat eine riesen Perspektive und die nicht kurzfristig sondern abgesichert also Produkt über viele Jahre und deswegen lohnt auch die Investition.

00:33:22: Sie haben es ja jetzt schon bisschen angesprochen vom wegen Stück von Softink.

00:33:27: Sie haben ja den Konzern jetzt zuletzt doch spürbar umgebaut, sie haben verschlangt gesellschaften verschmolzen, Aktivitäten verkauft sich auch aus einzelnen Regionen zurückgezogen.

00:33:38: was war jetzt der Leitgedanke hinter diesem Umbau?

00:33:42: Naja also das Krisenjahr vierundzwanzig, wenn ich sagen dass sechsund zwanzig jetzt alles auf einmal blümerrand ist aber vierunzwanziger ist natürlich wirklich schon drastisch gewesen da sind wir deutlich raus.

00:33:53: Das hat einem eben gezeigt, dass die Aufstellung, die wir hatten vielleicht jetzt unter den jetzigen Gesichtspunkten wo nicht das Wachstum mehr da ist sondern wo man kämpfen muss um seine Position zu halten oder in speziellen Ecken ausbauen kann.

00:34:10: Dass wir da vielleicht zu breit sind einfach von der Aufstellung her.

00:34:14: und wir hatten eben Geschäft.

00:34:15: zum Beispiel haben wir Motorengeschäft Getriebemotoren, kleine Getriebenmotoren meistens Intelliht-Heizungen eingesetzt.

00:34:24: Die ich damals mal vor über fünfzehn Jahren als wir den den Startschuss für Softing Italien mit dem Zug auf eines kleinen Unternehmens bekommen haben die haben bisher niemanden gebissen und haben aber mit unserer Strategie nichts zu tun.

00:34:39: Die haben es auch toll entwickelt über die Jahre aber hat einfach mit dem Kerngeschäft der Software nichts zu tun.

00:34:45: Getriebemotoren für Pelletöfen sind eine schöne Sache, das ist ein sauberes Geschäft und braucht sich keine Sorgen machen, aber es nicht unser strategischer Kern!

00:34:54: Und wenn sie dann in unruhiges Fahrwasser kommen, dann liegt ja wohl nahe dass man sagt okay was ist jetzt wirklich wichtig für dich und für unsere Unternehmen?

00:35:02: Das war der Gedanke den wir hatten und entflechten uns sozusagen Konzentration auf die Hauptthemen, weil einfach sonst mit der Unsicherheit in Markt und mit den vielen Verschiebungen das sonst schwerer zu machen ist.

00:35:21: Anfang des Jahres haben sie auch eine Kapitalerhöhung durchgeführt.

00:35:24: Anker Investor hat sich hier stärker engagiert.

00:35:28: was für eine Bedeutung hat das für ihr Unternehmen?

00:35:33: Der Anker Investor, die NOSA Gruppe ist sehr stark in Engineering.

00:35:37: Während wir ja eine Produktfirma sind, ist das für uns ein... einen Partner auch, der für die Engineering Aufgaben, die er hat wahrscheinlich auch einige Lösungen von uns einsetzen kann.

00:35:55: Und ähnlich denkt er auch wahrscheinlich von der anderen Seite und sagt wenn ich da schon jemanden irgendwo aus Pferd hebe dann bin ich ja auch gerne beteiligt und möchte da auch mit dran sein.

00:36:08: ob und wie weit das möglicherweise noch weitergeht Spekulation liegt auch nicht in meiner Hand.

00:36:16: Aber es ist ein bisher ausgesprochen gutes Verhältnis und wir sind also regelmäßig dabei und schauen uns die gemeinsamen Möglichkeiten an, auch kürzlich wieder Meetings gehabt.

00:36:29: Und das passt eigentlich recht gut!

00:36:33: Wir sind sehr gut.

00:36:34: zugang damit hin.

00:36:36: Zum Abschluss noch mal die Jahresprognose haben Sie ja bestätigt.

00:36:40: Vielleicht können Sie nochmal kurz die Guidance zusammenfassen?

00:36:46: Ja, also es ist wie gesagt wir müssen natürlich immer Guidance geben und auch letztlich den aktionären Informationen.

00:36:54: aber sie hören das ja sicher Herr Müller nicht nur von mir sondern vielen anderen aus dass in diesen Zeit, eine Guidance über einen Jahr oder selbst ein halbes Jahr schon ein spannendes Thema ist.

00:37:08: Wir haben schwach begonnen.

00:37:11: wir werden jetzt auch noch mal ein Thema haben.

00:37:13: wir haben ne SAP Einführung gemacht.

00:37:15: ich weiß nicht wer das mal gemacht hat der weiss was es Leiden bedeutet.

00:37:20: wir haben also Mai und Juni nur Teile eingebucht.

00:37:23: wir haben sehr viel mehr Aufträge als man jetzt auch zum Halbjahr sehen kann, weil wir schlicht und ergreifend die Dinger nicht schnell genug ins System geklopft haben.

00:37:32: Also wir werden im Juli einiges nachbuchen müssen was eigentlich ins erste halbjahr gehört hätte und damit wird man hinten einen entsprechenden Anstieg sehen.

00:37:43: wenn sie sich Die Halbjahrszahlen, die mir auch noch nicht genau vorliegen anschauen.

00:37:50: Dann wird man das daran noch nicht erkennen können sondern da ist einfach jetzt ein Stau dass irgendwie einen Monat quasi fast nachgebucht werden wird.

00:37:58: aber die Aufträge sind da.

00:38:00: Das ist ja das Entscheidende und ich denke mal auf der operativen Seite, auf der Cashseite.

00:38:07: Sehen wir uns da gut aufgestellt.

00:38:09: Es gibt durchaus noch Überlegungen, ob man an der einen oder anderen Stelle irgendwo mal mit den Aktivierungen Risiko rauslassen will.

00:38:17: Dazu möchte ich mich jetzt noch nicht festlegen.

00:38:20: das kann sein das muss aber überhaupt nicht sein.

00:38:23: Aber von der Grundstruktur her sind ja gute Dinge.

00:38:27: gleichwohl Das wird im Vieles wird auch Im dritten und vierten Quartal kommen.

00:38:35: Herr Dr.

00:38:36: Trier, herzlichen Dank, dass Sie heute bei uns zu Gast waren und so ausführlich über das aktuelle und natürlich auch das zukünftige Geschäft von der Softing AG berichtet haben.

00:38:47: Und ich hoffe es dauert nicht wieder ein Jahr bis Sie desnächst mal bei uns Gast sind.

00:38:52: Herzlich gerne!

00:38:53: Herr Müller vielen Dank auch Ihnen.

00:38:54: Danke

00:38:56: Ja und liebe Zuhörer, wenn Ihnen diese Gefolge gefallen hat dann abonnieren Sie doch einfach in Nebenwertewelt im Gespräch auf den gängigen Podcast-Plattform wie Spotify, Apple etc.

00:39:08: Und das ja weil wir natürlich auch weiterhin hier Vorstände aus Small & Mitcup Unternehmen einladen werden.

00:39:19: ich sage für heute erstmal herzlichen Dank fürs zuhören.

00:39:22: bis zum nächsten mal tschüss.

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