00:00:01:
00:00:07: Hallo und herzlich willkommen bei Nebenwerte Welt im Gespräch.
00:00:10: Mein Name ist Karsten Müller, Künstliche Intelligenz das Top-Thema dieser Tage Und es ist natürlich auch ein Top-Themer in der Geldanlage.
00:00:20: Vor ein paar Jahren war es noch ein eher nebulöses Versprechen.
00:00:25: Heute ist der Einsatz von KI in der Geldernlage bei einigen Anbietern bereits operative.
00:00:31: Realität kann inzwischen auch schon nachrichten, ganz konkret nachrechnen ob die Sache trägt.
00:00:38: Ein Unternehmen das sehr früh auf dieses Thema gesetzt hat ist die Laikon AG aus Hamburg.
00:00:44: der Premium Worlds Spezialist verweitet mittlerweile rund elf Milliarden Euro und das auch mithilfe von KI.
00:00:52: Mein Gast heute ist Diplom-Engineur Achim Platte, er ist Vorstandsvorsitzender der Laikon AG.
00:00:57: Er war ja schon mal bei uns im letzten Jahr zu Gast.
00:01:00: damals ging es vor allem darum wie digitale Vermögensverwaltung überhaupt funktioniert.
00:01:05: inzwischen ist einiges passiert und darüber wollen wir uns heute unterhalten.
00:01:11: Herr Platte herzlich willkommen zurück bei Nebenerde Welt.
00:01:15: Ja hallo guten Tag.
00:01:17: Bevor wir in die Details gehen, in die aktuellen Details gehen müssen wir natürlich davon ausgehen dass vielleicht innerhalb eines Jahres ein paar Zuhörerinnen und Zuhörer dazu gekommen sind.
00:01:25: Die Lycon noch nicht so gut kennen.
00:01:27: Vielleicht würden Sie einfach mal ganz kurz beschreiben was Lycon heutzutage ausmacht und wovon das Unternehmen quasi lebt?
00:01:35: Ja, Lycon hat drei Sekmente.
00:01:38: im Kern geht es in den drei Segmenten um das gleiche.
00:01:42: Wir legen und verwalten Geld von Kunden Und sollen dieses nach zum Teil ja vorgegebenen Risikostrategien oder durch von uns vorgegebene Strategie in France beispielsweise anlegen und vermehren.
00:01:58: Das Besondere an der Lycon ist, dass wir in Bezug auf die Kunden, die wir bedienen vom Privatkunden bis zum insizionellen Kunden hier Geld verwalten und das wir von den Lösungen her, indem wir das tun vom Publikumsfonds bis zu KI-gesteuerten Lösungen anbieten.
00:02:21: Als wir das letzte Mal hier gesprochen haben, standen Sie ja damals nach eigener Aussage so ein Erwendepunkt zwischen Aufbauffase und Profitabilität ohne jetzt vielleicht schon zu weit wegzugreifen.
00:02:34: unser kommendes Gespräch noch?
00:02:37: Wo stehen sie denn heute in dieser Entwicklung?
00:02:43: Jetzt nach Abschluss des dreißigsten Sechstens schon mal unsere AUM-Entwicklung veröffentlicht und werden ja Anfang August dann auch mit den vorläufigen Zahlen für Umsatz und EBITDA an den Markt gehen.
00:02:59: Ich denke, wenn man unser AUM Entwicklung sieht also die Assets on the Management von Kunden, die wir hier betreuen, dann ist das schon in dem letzten zwölf Monaten seit dem ersten Halbjahr Ja, mit dann doch vier Milliarden Zuwachs.
00:03:16: Ganz schön ordentlicher Schluck aus der Pulle will ich mal sagen.
00:03:21: und dieser Zuwach ist eben nicht nur durch Akquisition sondern auch durch ein sehr großes organisches Wachstum entstanden und das zeigt mir dass am Ende der Aufbauphase wie wir es vor einem Jahr gesagt haben doch jetzt praktisch die Wachstonesphase auch die organische Wachskraft erheblich gestiegen.
00:03:43: Solche Entwicklungen sind ja in der Regel immer sehr dynamisch und auch nicht vor Zufällen oder Überraschung gefeiert.
00:03:51: Gab es denn in dieser neuen Phase, jetzt in den letzten zwölf Monaten vielleicht Sachen wo sie sagen okay das ist jetzt schneller gegangen als wir eigentlich ursprünglich geplant hatten?
00:04:02: Oder gab's ja auch Sachen die ein bisschen komplizierter waren?
00:04:07: also wenn wir diese vier Milliarden mal ganz kurz vertief betrachten, dann müssen wir natürlich das ist ja auch dem Markt bekannt.
00:04:16: Wir haben zwei Komma eins Milliarden es jetzt Jahr dazu bekommen als wir im letzten Jahr zum august hin Ja Fonds und und auch Kunden im insizialen Bereich der ehemaligen mein first Deutschland übernommen haben Das waren zweieinzehn Milliarden.
00:04:35: Dann haben wir in diesem Zeitraum seit letztem Sommer allerdings auch Wir haben dann noch kompensiert, dass wir auch sechshundertzwanzig Millionen eines großen europäischen Staatsfonds verloren hatten.
00:04:58: Und das zeigt mir eigentlich, dass mit solchen Unwegbarkeiten gut umgehen konnten und trotzdem absolut so groß gewachsen sind.
00:05:08: Und auch dieser Verlust, das kommt mal vor.
00:05:10: Aber hat ja nichts explizit mit uns als Asset Manager zu tun?
00:05:13: Sondern das war eine strategische Entscheidung dieses Staatsfonds und da wurden auch andere Asset Managers von getroffen.
00:05:24: Gibt es denn bei Ihnen Strategien um solche Fälle abfedern zu können
00:05:30: wie wir in diesem letzten zwölf Monaten gesehen haben.
00:05:33: Das kam auch für uns unangekündigt.
00:05:35: also das heißt unsere organische Wachstumskraft.
00:05:39: Man hat ja jetzt auch, wenn wir jetzt mal nur das erste Halbjahr, in dem der Markt nicht ganz einfach war und wir hatten da genügend temporäre Rückschläge.
00:05:53: Da sind wir über eine Milliarde organisch und das ist rein organisch gewachsen.
00:06:00: Das bedeutet die eigentliche Antwort auf Ihre Frage haben wir eine Strategie?
00:06:05: ordentliches organisches Wachstum muss sich verstetigen und das heißt bei uns, naja mit rund mindestens diesen zwei Milliarden pro Jahr.
00:06:15: Und dann kompensieren sie natürlich auch mal den Verlust eines Diggits und das haben wir in der Vergangenheit mal ganz ehrlich auch schon häufiger gehabt.
00:06:25: ist ja nicht so dass man nicht auch in der vergangenheit Mal meinen größeren Auftrag verloren hat.
00:06:30: Man muss ihn dann durch Neugeschäft wieder kompensationen
00:06:34: Blemme vielleicht mal noch einen Moment bei dem organischen Wachstum, gerade für unsere Zürcherinnen und Zürer die sich vielleicht so im Vermögensmanagement.
00:06:44: Und auch vor allen Dingen dann letztendlich das ja auch in der Krise nicht zu auskennen.
00:06:48: Wie läuft es denn?
00:06:49: Bei Ihnen?
00:06:50: haben Sie jetzt irgendwie auf der Beratungsseite ausgebaut um halt dieses organische Wachstone zu schaffen?
00:06:55: oder haben sie durch ihre grundsätzlichen Erfolge im Markt hier Kunden sozusagen automatisch anlocken können, wie läuft das bei ihnen?
00:07:07: Wenn wir von organischem Wachstum sprechen dann sind es ja mehrere Bausteine die dort ineinandergreifen.
00:07:13: Das ist schon mal eine erste Antwort auf Ihre Frage.
00:07:16: also das geht nicht um einen einzelnen Aspekt sondern es ist eine ganze Reihe.
00:07:20: Das Erste ist wir sind breit aufgestellt.
00:07:21: Wir haben drei Sekmente und in drei Segmenten gibt es auch unterschiedliche Marktentwicklungen mal mehr oder mal weniger in den unterschiedlichen Segmenten zu zuflüssen.
00:07:35: Die haben sich bei uns langsam verstetigt, sodass wir relativ genau sehen wie das einzelne Segment wächst.
00:07:44: Dann haben wir den Vertrieb sehr effizient aufgestellt.
00:07:50: In der Neuerquise im ersten halb Jahr waren das dann rund zweihundertvierzig Millionen neue Zuflüsse die durch Vertrieb generiert waren.
00:08:02: Also der Vertrieb muss auch in allen Segmenten sehr aktiv sein, so dann ist nichts zu unterschätzen natürlich aufgrund der Größe die Performance.
00:08:12: Die trägt natürlich auch zum Wachstum dazu bei.
00:08:14: das ist der nächste wichtige Baustein und wenn sie Wachstem aus Performance haben, dann befruchtet es auch Wachstrom aus Vertrieb.
00:08:23: Das spielt schon hintereinander So will ich mal sagen, ist unsere gesamte Strategie der breiten Aufstellung einem konzentrierten Vertrieb Alpha-Generierung in sehr vielen Bereichen.
00:08:39: Das sind alles so Bausteine die dann zu diesem organischen Wachstum von einer Milliarde in sechs Monaten führen.
00:08:48: Kauf mir mal zum, ja ich würde es jetzt aus meiner Sicht mal so von dem herausstechenden Wachsträger Treiber Digital Worlds.
00:08:57: Hat sich binnen eines Jahres fast verdoppelt, erzählen Sie mal was ich da gerade in diesem Bereich ergibt?
00:09:06: Was passiert da gerade?
00:09:10: Digital Worlds bei uns.
00:09:11: dahinter verbergen sich zwei unserer Firmen.
00:09:15: das eine ist unser KI Robo Advisor in Berlin die Groni und das andere unsere World's Tech Like hier in Hamburg so dass Diese beiden Firmen generieren im Grunde das Segment Digital Wells.
00:09:32: Und davon hat Leig den Moment ein Volumen im Digital Wells von rund siebenhundert Millionen und zum dreißigsten sechsten, hat der Grownie dort einen Volumen von rund sechshundert Million so.
00:09:45: Das ist die Basis auf der das Ganze fust.
00:09:48: So und das Wachstum kommt jetzt ja überproportional stark aus dem KI getriebenen Geschäft, also aus der Like.
00:09:59: Und bei der Like wiederum greift jetzt sozusagen unsere Strategie das wir weit Labelgeschäft machen.
00:10:07: Das heißt dass wir unsere gesamte Expertise großen Partner zur Verfügung stellen mit einer sehr langen Wertschöpfungskette von Beratungsstrecken vom Onboarding dieser Kunden über die Steuerung der Portfolien bis hin zum Reporting für diese Weit-Label-Partner Kunden.
00:10:27: Und das ist ja öffentlich bekannt, dass wir in großen Partnerschaften einerseits mit der Union Investment, mit der Volks- und Reifeisenbahn Großenheim dort im Vertrag stehen.
00:10:42: Dass die Weitlabel-Partnerschaft einen großen Anteil zu unserem Wachstum beitragen sowie das immer auch gedacht war.
00:10:49: daneben wachsen aber auch die KI gesteuerten Fonds.
00:10:53: Die sind alleine im ersten halb Jahr um über Fünfzig Millionen gestiegen und die wachsen jeden Tag.
00:11:07: Unsere Publikumsforst, die wir dort haben, haben aktuell einen Volumen von über Hundert Millionen erreicht.
00:11:11: in Summe also dort kommt Wachstum her.
00:11:14: so auch die Groni hat ein Wachström in diesem Halbjahr von fast einhundert Millionen erreicht, also lange Rede kurzer Sinn.
00:11:28: Auch dort greifen alle Rädchen ineinander.
00:11:31: aber unser Wachstumstreiber im Digital World Segment ist alles was wir mit der KI steuern.
00:11:41: Dort haben wir überproportionales deutliches Wachsstum jetzt zu verzeichnen.
00:11:47: Sie hatten ja ihre Weitlabel-Lösung schon angesprochen und der größte Partner Union Investment gemeinsam da oder um Investment hat er auf ihrer Basis ein Produkt ausgerollt, Wertanlage.
00:11:59: Wie ist denn da der Stand der Dinge konkret?
00:12:03: Das wird ja glaube ich auch über Volks- und Reifeisenbanken vertrieben.
00:12:07: Ja das Produkt dort was wir für die Union Investment und damit dahinter dann für die angebundenen Volks- ist eine individuelle Vermögensverwaltung, die die Berater der Volks- und Reifeisenbank in die Lage versetzt ihren Kunden eine individualisierte Vermögenverwaltung zur Verfügung zu stellen im modernen Design mit einer modernen Beratungsstrecke.
00:12:45: Und der Kunde hat dort die Möglichkeit praktisch das Endprodukt dass er in seinem Depot dann hat mit zu individualisieren, indem er dort Bedingungen mit auswählen kann die für die Steuerung seines Depots entscheiden sind.
00:13:04: Also Übergewichtung beispielsweise in Regionen oder eine Übergewichtigung zum Beispiel von Gold oder Schwermetallen oder im Grunde auch eine höhere Gewichtung in bestimmten inhaltlichen Themengebieten und das Ganze wird dann Fs und Etc für diese Kunden umgesetzt.
00:13:27: Und dieser hohe Individualisierungsgrad in einer Vermögensverwaltung, der kommt sehr gut an sowohl bei den Beratern als auch bei den Endkunden.
00:13:37: Das führt entsprechend zu den Zuflüssen.
00:13:40: zum Ende des Reißigsten Sechsten hatten wir alleine aus diesen Label-Partnerschaften über Und wir sind knapp unter fünf tausend Kunden mittlerweile, die diese Lösung nutzen.
00:13:59: Also das ist ein großes Wachstumsfeld.
00:14:04: Das geht ja jetzt schon auf den ersten Blick sehr umfangreich.
00:14:08: Wir haben aber ungefähr über vierhundert Norschenschaftsbanken in Deutschland bei der es theoretisch vertrieben werden kann.
00:14:18: wie Wie funktioniert denn da eigentlich die Abstimmung?
00:14:22: Wird das alles von der Union Investment dann gemanagt, wer das dann sozusagen einfühlt.
00:14:27: Haben die Banken selber eher die Entscheidungsfreiheit.
00:14:31: Sind sie in irgendeiner Art und Weise die Abstimmungsprozesse mit involviert?
00:14:36: Also wir sind der ausgelagerte Portfoliomanager will.
00:14:39: unser Hauptaufgabe ist definitiv was ich eben beschrieben habe den gesamten Prozess damit in einem Depot eines Volksbankkunden eine individualisierte Strategie, ja der ordentliche Performance Abliefer.
00:14:53: Das ist unser Auftrag.
00:14:56: alles um Volksbanken anzubinden zu gewinnen das ist Sache des Wide Label Partners.
00:15:04: Das macht Union Investment sehr wohl unterstützen wir dort auch zum Beispiel mit Schulungen der Berater.
00:15:11: Das machen wir mit aber im Grunde sind wir der ausgelagerte Portfolio Manager und nicht ein ausgelagerter Vertriebsarm.
00:15:19: Sie kennen ja die Börse, die wir eben hier haben!
00:15:24: Wir wissen ja wenn sie sagen Weit-Lebel-Lösungen heißt das ja in der Regel mehr als ein zumindest die Hoffnung der Investoren.
00:15:35: wie ist denn da der Stand der Dinge?
00:15:37: Haben sie jetzt schon neue Partner andocken können oder sind sie dann Gesprächen?
00:15:41: Haben sich dann eine Pipeline?
00:15:44: Wir haben eine Pipeline für weitere White Label Partner.
00:15:49: Der Vorteil eines White Labels Partners, wenn sie den gewonnen haben ist das ist großes Volumen was sich auch über lange Zeit dann aufbaut und auch sehr sticky ist also sehr sicher ist.
00:16:01: der Nachteil ist dass natürlich das längere Vertriebszyklen hat.
00:16:05: von daher haben wir uns ja im letzten Jahr entschieden auch andere White Lable Partner anzubinden und so will ich es mal nennen Das ist uns ja mit Amundi auch gelungen, dem Europas Nummer eins im Bereich des ETF-Geschäfts.
00:16:19: Denn jetzt mal vereinfacht ausgedrückt die KI, die wir entwickelt haben kann genau wie sie Individualdepots steuern können, kann sie genauso einen aktiven KI gesteuerten ETF steueren.
00:16:34: und da ist eigentlich nur der Besonderheit dass wir dort eine Strategie in einem aktiven ETF entwickelt haben, mit am Mund die zusammen den dort wir dann steuern.
00:16:48: Das wird eben auch ein Lycon ETF, dem Fall sogar mit unserem Namen und ja der hat Anfang August genau am zwölften August wird man diesen KIETF auf allen relevanten Broker Plattformen auch erordern können Und damit betreten wir ein anderes Weitlabel-Geschäft, nämlich in Verbund mit einem sehr großen Partner.
00:17:16: In dem Fall ist es dann eben ein aktiver KIETF und ja das ist aus meiner Sicht ein weiterer Erfolg für uns der jetzt ab August sich auch in AOMs und damit auch im Umsatz wieder schlagen soll.
00:17:35: Ihre KI-Mischfonds, die haben es ja schon gesagt sind derzeit sehr erfolgreich unterwegs und ich glaube wir sollten an dieser Stelle nochmal ganz kurz über vielleicht auch ein bisschen über diese Systematik sprechen weil in der Finanzbranche geistern jetzt auch gerade ganz viele Beispiele und Ideen rubben wie man mithilfe von KI seine Geldanlage strukturieren kann.
00:17:59: Ich glaube, im Mai war das ein sechs Jahres Track Record vorzuweisen gehabt.
00:18:08: Üblicherweise ist es ja so wenn man neues Produkt in dieser Art und Weise auflegt gibt's ja der Regel auch sogenanntes Backtesting also dass man unter den gegebenen Voraussetzungen
00:18:17: das zurückrechnet
00:18:18: wie die Performance hätte sein können.
00:18:20: jetzt haben sie wie gesagt sechs Jahre schon auf dem Buckel wenn ich das mal so formulieren darf.
00:18:26: gab´s denn in diesem Zeitraum so Erkenntnisse aus Ihrer Sicht mit dem Umgang auch von KI in der Geldanlage bei den Investitionsentscheidungen, die Ihnen vielleicht zum Backtest von vornherein hätte gar nicht sagen können oder vielleicht sogar falsch gesagt hat?
00:18:46: Also der Backtest ist ein Standardverfahren wenn Sie neue Produkte entwickeln und da gibt es auch sozusagen klare Regeln wie man Backtest macht.
00:18:57: Aber sie haben schon im Wort Backtest das Thema dass natürlich wenn es morgen eine neue Entwicklung gibt und Herr Trump sich wieder etwas überlegt oder was auch immer passieren mag, das kann in einem Backtest nicht drin enthalten sein.
00:19:10: Wenn es nicht eine ähnliche Situation in der Vergangenheit auch schon mal gegeben hätte dann würde die KI das ja schon als Muster erkannt haben.
00:19:18: Aber in diesem Fall brauche ich ja nicht über Backtests reden.
00:19:21: Ich habe mit dem Publikumsfonds In der Tat jetzt seit sechs Jahren haben wir Track record Und wenn ich auf den defensiven Multi-Assets schaue, dann hat er in dieser Zeit einen Alpha gegenüber der Morningstar Peer Group von zwei Prozent pro Anno generiert und unser Dynamikmulti-Asset sogar von drei Prozent pro anno über die sechs Jahre pro Jahr generieren.
00:19:50: Also die Backtests, die wir vor Zwei Tausend Zwanzig gemacht haben, haben sich im Grunde genommen, denn in den letzten sechs Jahren ist auch realisiert.
00:20:00: Aber der andere Teil ihrer Frage ist viel, viel spannender.
00:20:05: Und zwar... Der Oberbegriff ist KI.
00:20:09: und diesen Oberbegriff KI hatten wir auch vor sechs Jahren als wir mit den Fonds an den Markt gegangen sind.
00:20:16: aber die KI alles was mit KI zu tun hat entwickelt sich so rasend schnell und da haben wir heute Ehrlicherweise einen komplett anderen Sachstand als noch vor sechs Jahren.
00:20:26: Ehrlicherweise, also noch vor drei und auch noch vor einem Jahr die Entwicklung ist so rasant dass die Möglichkeiten um Portfolio Management mit KI zu optimieren dadurch eigentlich sich ständig eher verbessern wenn man diese neuen Entwicklungen konsequent auch mit ja anwendet und sich damit auseinandersetzen das haben wir getan.
00:20:50: Das heißt, wenn man sich bei uns jährlicherweise die Charts anguckt in den letzten sechs Jahren dann sieht man schon anscheinend an der einen oder anderen Stelle deutlichen Sprungen und das waren früher sozusagen die halbjährigen Releasewechsel, die man dann eingebaut hat.
00:21:06: Und das verändert sich aktuell gerade dass eigentlich mindestens einmal im Quartal deutliche Verbesserung möglich sind weil jetzt die Methoden, die ihn auch die KI zur Verfügung stellt einfach diesen Zeitgewinnen und diese Verbesserung ermöglichen.
00:21:26: Also zum Beispiel KI Agents, die selber in der Lage sind Dinge zu optimieren und auch dann Software-Code als Ergebnis zu produzieren.
00:21:35: Diese KI Agends waren ja so vor zwei vor eineinhalb Jahren hier überhaupt noch gar nicht im Einsatz.
00:21:42: Die wenden wir aber mittlerweile jetzt an Und das ist die rasante Entwicklung in dem Bereich.
00:21:49: Das fehlt schon von der technologischen Seite nochmal, sozusagen das letzte Schräubchen anzuziehen.
00:21:56: Viele uns hat zu hören und zwar werden vielleicht jetzt bei dem Begriff KI ja immer noch so ein Sprachmodell wie Chatcha Petit oder Claude denken.
00:22:03: Das ist eigentlich ja bei ihnen eine komplett andere Liga.
00:22:10: eigene Entwicklung eher so ein Hybrid, dass sie etwas zu kaufen und das an ihre Bedingungen anpassen.
00:22:16: oder kaufen Sie alles komplett zu?
00:22:20: Wie steuern Sie das mit?
00:22:22: was für Werkzeugen arbeiten Sie da?
00:22:26: Wir arbeiten zunächst einmal die Basis.
00:22:28: Das muss man ... Und sind.
00:22:29: die Basism bei uns ist eine diskussionäre KI, die wir ja Like-Entweisern nennen.
00:22:34: Das bedeutet im Klartext, dass wir hier tatsächlich in Hamburg mit Mitarbeitern des Konzerns mit einer Programmiersprache Python Software Code programmiert haben und das ist unser Like Advisor, der im Grunde genommen neuronale Netze anwendet.
00:22:55: Der in der Lage ist dieser Code dass wir Fognosen für einzelne Finanztitel erstellen und am Ende auch noch in der Lage sind optimale Depots zusammenzustellen unter Berücksichtigung der Wünsche von Endkunden.
00:23:12: Da haben wir mittlerweile, ich glaube, eine Million Kodzahlen Python.
00:23:16: Das ist eine Software hier programmiert die uns gehört und die wird auch ständig weiterentwickeln.
00:23:23: Sprachmodelle in den KI Agents zum Beispiel, die wenden sie mit an, die beschäftigen sich dann mit einzelnen Themen Stellung in der Optimierung Software Code auch wiederum in Python als Ergebnis zu produzieren.
00:23:44: Und das schauen sich dann unsere versierten Programmierer an, ob es Sinn macht, dass dann in unser diskretionäre KI zu integrieren.
00:23:53: Das heißt heute ist die moderne Softwareentwicklung eine Kombination aus nach wie vor dem EQ, den Brain von Menschen und andererseits der Möglichkeit, Software und KI-Modelle heute liefern.
00:24:09: Und deshalb haben wir natürlich auch alle relevanten, gängigen Sprachmodelle bei uns auf der Plattform integriert und arbeiten mit denen auch.
00:24:20: Also nochmal daran denken eine diskretionäre KI die verwendet Zahlen und Zeitreihen also Essidaten, dreißig Jahre zurück.
00:24:29: Ein Sprachmodell ja das guckt heute auf Informationen und gibt ihnen eine Handwort und werden morgen andere Informationen.
00:24:36: Da kriegen sie eine neue Antwort, weil ein Sprachmodell in dem Sinne nicht so lernfähig ist wie ein neunmales Netz aufgrund von Zahlen und Daten rein.
00:24:45: Und deshalb ist die Kombination dieser ganzen Möglichkeiten das Erfolgsrezept.
00:24:50: Okay.
00:24:51: Kommen wir nochmal noch zum paar Zahlen, weil wir ja gerade das Thema zu
00:24:54: tun hatten...
00:24:56: Für dieses Jahr steht in der Guidance ein Umsatzvolumen von dreieinfünfzig bis achtenfünftig Millionen, EBITDA von vierkommar fünf bis siehnkommarfünf.
00:25:06: Jetzt sind wir in das zweite Halbjahr
00:25:08: gestartet.
00:25:09: Gibt es da dieser Hinsicht?
00:25:11: Ich sag mal so ist das für Sie eher ein konservatives Ziel oder gibt dann noch Herausforderungen die Sie da vielleicht mit wachten müssen?
00:25:21: Also jetzt... Komplizierte Frage, Sie wissen wir sind Börsen notiert.
00:25:26: Da müssen wir jetzt genau aufpassen.
00:25:28: Aber Steve ich versuche Ihnen mal eine Antwort zu geben ohne mich hierzu verhaspeln.
00:25:35: Sie stellen ja die Konkret eigentlich die Frage Sind sie auf dem Weg?
00:25:39: Sind sie also mit dieser Guidance doch... Also erstmal muss man sagen Herr Müller wer nicht dann müssten wir ad hoc gehen Dann müssen wir es ja vermählen wenn er da nicht mehr dran glauben wird oder andere Erkenntnisse haben wir nicht getan.
00:25:50: Ich Ich habe ja angedeutet, dass wir am zwölften August unsere halb- jahreszahlen auch im Umsatz und EBITDA veröffentlichen werden.
00:26:02: Wenn ich mir angucke wie wir vom
00:26:05: Q.E.N.C.,
00:26:05: von Q.I.S.
00:26:06: zu Q.
00:26:06: I.N.'s,
00:26:08: haben wir unser EBITTA um eineinhalb Millionen Euro operativ oder insgesamt verbessert.
00:26:15: Jetzt wird ja die Frage sein Haben wir uns im Q.II.
00:26:18: auch wiederum verbessert?
00:26:19: Und da würde ich mal heute jetzt nicht zu viel sagen wollen, aber davon würde ich ausgehen.
00:26:25: Ja wir haben uns weiterhin verbessert als es hat nicht irgendwie einen Abbruch gegeben.
00:26:30: Also ich bin auf... Ich bin sehr guter Dinge dass wenn wir die Zahlen veröffentlichen das man erkennen kann, dass wir wunderbar eigentlich uns wo hin bewegen was wir immer angedeutet haben.
00:26:41: also der Trend ist absolut intakt.
00:26:45: Wir verbessern uns und haben uns auch im Q-Zwei wieder ordentlich verbessert.
00:26:52: Wenn wir von Trends reden, da muss man natürlich auch immer auf die Kosten schauen.
00:26:58: Sie haben ja avisiert das Verhältnis von Kosten zu erträgen im kommenden Jahr bei siebzig Prozent liegen soll.
00:27:08: Von wo kommen sie denn eigentlich und welche Stellschrauben gibt es denn da um sowas auf der Kostenseite einzusparen?
00:27:19: Gut, Sie sprechen die Cost-Income Ratio an.
00:27:23: Und da haben sie auf der Kostenseite ja, haben wir bei uns zwei große Kostenblöcke.
00:27:31: das eine sind die Personalkosten und das andere sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.
00:27:37: So bei den Personalkosten haben wir auch veröffentlicht deutlich gesagt dass wir ein Restrukturierungsprogramm fahren zu einem großen Teil im ersten Halbjahr, umgesetzt haben und das bedeutet schlicht und einfach sie trennen sich dann dort auch mal von Mitarbeitern.
00:27:57: ja weil wir effektiver werden, weil wir auch neue Strukturen geschaffen haben.
00:28:04: Und wir haben also Personalkosten abgebaut und ihre Strukturierungsaufwendungen sind einmalig und entlasten uns damit bereits im zweiten Halbjahr auf der Kostenseite.
00:28:18: Da sind wir gut vorangekommen und auch dort werden wir dann offenlegen, wie viele Restrukturierungsaufwand und wie viel Einsparung wir quasi dadurch haben.
00:28:28: Das Zweite sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.
00:28:30: da arbeiten wir praktisch permanent dran.
00:28:32: das fängt bei der Miete an und hält bei IT Lizenzen auf.
00:28:38: Dort sind wir in einem ständigen Prozess so dass wir trotz Wachstums eigentlich sagen können dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konstant gehalten werden können.
00:28:48: Das bedeutet, die Kosten-Income Ratio wird am stärksten dadurch verbessert weil schlicht und einfach das Umsatzwachstum oben überproportional gegeben ist und ja SBAs kaum noch absolut wachsen und die Personalkosten eigentlich im Griff sind.
00:29:12: kriegen Sie jetzt eigentlich die Verbesserung der Kosten-Income Ratio hin und das wird man auch jetzt bei den halben Jahreszahlen schon sehen können.
00:29:22: Zum Schluss vielleicht noch ein bisschen ein mittelfristiger Blick, sie haben ja auch einen Wachstumsprogramm namens GROSS eightundzwanzig mit Ziel mehr als fünfzehn Milliarden Euro Verwaltesvermögen über zweiundachtig Millionen Euro Umsatz Ich gehe mal aus dem Namen heraus bis zum Jahr ist die Strecke.
00:29:45: Wo sind da aus Ihrer Sicht die größten Hebel, um dahin zu kommen?
00:29:50: Wenn Sie einfach... also machen wir mal eine große Zahl klein.
00:29:54: Also wenn Sie sehen, wir sind am dreißigsten sechsten diesen Jahres bei elf Milliarden sind mit einer Milliarde gewachsen dann ist es jetzt keine große Kunst dass wir wohl am Jahresende bei Runde zwölf Milliarden AM stehen.
00:30:09: Dann haben wir noch das Jahr siebenundzwanzig und achtundzwantig vor uns.
00:30:13: Und wenn Sie diese Wachstumsrate von zwei Milliarden pro Jahr zweijahre hintereinander auch umsetzen können, dann sind Sie größer.
00:30:21: fünfzehn Milliarden in den AOMs.
00:30:23: so Wenn das passiert, dann werden Sie dann während Sie Ihre Umsatzeinstieg proportional haben weil AOM mal unseren Margen führt.
00:30:33: zum Umsatz.
00:30:34: Das heißt kann man im Grunde genommen auch das Umsatzziel Brutto nachvollziehen und unser AUM-Wachstum, deshalb berichten wir es ja jetzt so transparent.
00:30:50: Zeigen dir ja im Grunden genommen pro Segment und im Digital World Segment gehen wir sogar noch runter auf, ich sage mal, auf Produktebene.
00:30:59: Und wenn wir das jetzt Quartal für Quartale tun dann werden sie im aus welchen Bereichen das AUM-Wachstum und auch das Umsatzwachstum dann kommt, dass wird man sehr schön sehen.
00:31:13: Und von daher, da ich jetzt mal wenn wir diese organische Wachstumsrate wie jetzt gezeigt einhalten denn laufen dir schon ja ich setze mal smooth in diese Guidance rein.
00:31:24: Das ist die Erwartung immer unter der einen einzigen Voraussetzung, dass die Welt um uns rum sprich am Kapitalmarkt nicht zusammen bricht.
00:31:36: Wir reden jetzt nicht von Schwankerung, so wie diese wir hatten.
00:31:39: Aber die großen Katastrophen dürfen uns in den nächsten Jahren nicht erreichen.
00:31:45: Das hoffen wir glaube ich alle.
00:31:46: Herr Platte hat sich einen Dank für die Einblicke, die Sie uns heute gegeben haben und ich freue mich wenn sie dann beim nächsten Mal wieder mit dabei sind.
00:31:54: Wie gesagt die Bezüge und Zürcher.
00:31:56: Die Termine hat ja der Platte schon genannt.
00:31:58: Zwölftaugusts, die vorläufigen Halbjahr was zahlen.
00:32:01: Und wir werden auf Nebenwerte wett.
00:32:03: Punkt.de natürlich auch wieder darüber berichten und wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, dann abonnieren Sie doch einfach unseren Podcast gerne auf Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer sie diesen Podcast jetzt gehört haben.
00:32:17: über eine Bewertung würde ich mich natürlich aufbauen.
00:32:19: bis dahin also bis zum nächsten mal, wünsche ich Ihnen alles Gute!